FUßBALL: BAYERNLIGA

Fortsetzung der unendlichen Geschichte

Neues Jahr, altes Leid: Die Frickenhäuser Frauen können in der Liga nicht mehr gewinnen. Auch bei der Reserve des SV Weinberg setzte es eine klare 0:3 (0:0)-Niederlage. Dabei wäre aufgrund der Spielanteile ein Punkt durchaus verdient gewesen, was aufgrund eines Zusammenstoßes hinterher aber kaum noch eine Rolle spielte.

Viel versprochen hatte sich Müller nach der aus ihrer Sicht guten Vorbereitung für die Fortsetzung der Punkterunde. Die TSV-Spielertrainerin musste nur auf Tabea Rauschenberger verzichten und hatte sogar Sandra Abersfelder an Bord, die begann und für die erste gute Möglichkeit im Spiel sorgte. Doch SV-Torfrau Marie Sturm verhinderte im letzten Moment den Einschlag. „Ein Tor hätte uns sicher gut getan“, wusste Müller, deren Schützlinge defensiv sehr kompakt standen und die Heimelf kaum zum Zug kommen ließen.

„Wir haben gespürt, dass Punkte möglich sind“, hatte Müller große Hoffnung, den Bock endlich umzustoßen. Es blieb wie im ersten Durchgang ein Duell auf Augenhöhe, das sich vornehmlich im Mittelfeld abspielte. Erst als Sabine Müller bei einem Klärungsversuch im Strafraum ihre Gegenspielerin unglücklich traf, kam Weinberg vom Elfmeterpunkt zu seiner ersten echten Chance, die sich Otandeka Laki nicht nehmen ließ. Ein Schock für die Gäste, den die Regionalliga-Reserve nutzte, als Linda Rabe einen langen Ball verwertete.

Hernach mühte sich Frickenhausen um den Anschluss, blieb aber im Abschluss harmlos, und musste wenig später sogar noch den dritten Gegentreffer, wieder durch Otandeka Laki, hinnehmen. Zu allem Überfluss rauschten in der Nachspielzeit auch noch Katharina Other und Marianne Keck zusammen und mussten sogar vom Rettungsdienst behandelt werden.

Frickenhausen: Kohl - Kinle, Anja Schreck, Müller, Other (90.+2 Roll), Kißler, Uhl, Angelina Schreck (83. Kullmann), Kuffner, Abersfelder (62. Keck, 90.+2 Wacker), Sing. Schiedsrichter: Lux (Nagelberg). Gelbe Karten: Schumann – Anja Schreck. Tore: 1:0 Otandeka Laki (67., Foulelfmeter), 2:0 Linda Rabe (69.), 3:0 Otandeka Laki (77.).

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