FUTSAL: KREISMEISTERSCHAFT WÜRZBURG

Matura und Markowski zufrieden, Klafke sauer

Timo Roos von der SG VfR Burggrumbach/DJK Erbshausen-Sulzwiesen (vorne) setzt sich gegen Daniel Kechel vom FC Hopferstadt durch. Mehr Bilder finden sie im Internet unter www.mainpost.de/sport.
Timo Roos von der SG VfR Burggrumbach/DJK Erbshausen-Sulzwiesen (vorne) setzt sich gegen Daniel Kechel vom FC Hopferstadt durch. Mehr Bilder finden sie im Internet unter www.mainpost.de/sport. Foto: Rausch

Premiere für den TSV Unterpleichfeld: Erstmals hat sich der Landesligist die Würzburger Hallenkrone gesichert. In einer spannenden Finalrunde setzten sich die Blau-Weißen erst knapp gegen Gastgeber Rottendorf (Bezirksliga) durch, ehe sie im Endspiel Kreisligist Retzbach deutlich mit 4:0 besiegten. Während Rottendorf und Retzbach erneut zur Bezirksmeisterschaft fahren, ist Titelverteidiger Höchberg (Landesliga) nicht dabei.

Klafke klagt über schwache Vorstellung

Kurz war die Freude bei den Teams aus dem Landkreis Kitzingen. Denn der TSV Biebelried, der FC Hopferstadt und die SG Buchbrunn-Mainstockheim schieden jeweils als Gruppenletzte aus. Besonders FC-Coach Erwin Klafke haderte mit dem Abschneiden seiner Mannschaft: „Heute wäre es möglich gewesen, ins Viertelfinale zu kommen.“ Nach zwei guten Leistungen in den ersten Partien gegen Rottendorf und Retzbach zeigten die Schwarz-Weißen gegen Burggrumbach/Erbshausen-Sulzwiesen eine schwache Vorstellung. „Das ärgert mich, was ich den Jungs deutlich gemacht habe“, so Klafke.

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Wesentlich milder gestimmt waren Buchbrunn-Mainstockheims Spielertrainer Martin Markowski und Biebelrieds Sportleiter Michael Matura. Für die Kicker vom Autobahnkreuz reichte es nur gegen Altfeld zu einem Zähler und gegen den ETSV Würzburg zu einem Tor. Dennoch: „Wir sind stolz, dass wir uns qualifiziert haben. Die Jungs haben sich auch heute wieder gut präsentiert“, meinte Matura. Ähnlich sah es Markowski, der es lediglich etwas schade fand, dass den Seinen gegen Unterpleichfeld der eine Treffer, der zum Weiterkommen gereicht hätte, nicht gelang. „Dennoch sind wir erhobenen Hauptes ausgeschieden“, so der Übungsleiter.

Durchwachsener Auftritt

Als „durchwachsen“ bezeichnete TG-Coach Thomas Kaiser den Auftritt seiner Kracken. Zwar hatte sich der Vorjahressieger souverän in der Gruppenphase durchgesetzt, aber dort nicht die Spielfreude gezeigt wie beim Turniersieg in Rimpar oder beim Wiesentheider Mitternachtsturnier. Das sollte sich auch im weiteren Verlauf nicht ändern.

Der Landesligist qualifizierte sich durch einen knappen 1:0-Sieg gegen Rottenbauer standesgemäß für das Halbfinale, musste sich in diesem aber dem TSV Retzbach geschlagen geben. Selbst die Führung Julian Geigers reichte der TG nicht, die hernach auch das Spiel um Platz drei gegen Rottendorf verlor. „Wir sind heute nicht richtig ins Turnier gekommen. Uns hat die letzte Gier gefehlt“, zeigte sich Kaiser enttäuscht.

Verhaltener Turnierstart

Auch der andere Landesligist, der TSV Unterpleichfeld, war eher schleppend ins Turnier gestartet, hatte sich aber nach dem Überstehen der Gruppenphase kontinuierlich gesteigert. Andre Schmitt und Adrian Hatcher schossen die Blau-Weißen gegen Burggrumbach/Erbshausen-Sulzwiesen zum Sieg, ebenso wie gegen Rottendorf, auch wenn der Gastgeber in der Endphase nach dem Anschlusstreffer am Ausgleich schnupperte. Im Finale gegen Retzbach sorgte der TSV schnell für klare Verhältnisse und siegte mit 4:0. „Es war ein gutes Turnier. In den Finalspielen wurde es emotionaler und hektischer. Aber wir haben uns souverän durchgeboxt“, freute sich Unterpleichfelds Trainer Thomas Redelberger, der aufgrund der Verletztenmisere selbst ran musste.

Rottendorfs Trainer zufrieden

Aber nicht nur der 35-Jährige hatte Grund zur Freude. Auch Rottendorfs Trainer Jens Eiring zollte den Seinen Respekt: „In den Finalspielen haben die Jungs die taktischen Vorgaben sehr gut umgesetzt und sich verdient qualifiziert.“ Allerdings benötigte der Gastgeber, nachdem der TSV in der Vorrunde hinter Retzbach einlief, im Viertelfinale gegen den ETSV Würzburg auch ein Quäntchen Glück. Erst im Neunmeterschießen bezwangen die Rot-Schwarzen die Bahnler. Knapp wurde es auch gegen Unterpleichfeld, allerdings reichte es nach Jakob Siedlers Anschluss nicht zum Ausgleich. Durch den den verdienten 2:0-Erfolg gegen Höchberg qualifizierte sich Rottendorf dennoch – wie schon im vergangen Jahr – fürs Bezirksturnier.

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