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Krefeld Pinguine: Kapitalerhöhung droht zu scheitern

Krefeld Pinguine       -  Die Krefeld Pinguine sind von der Insolvenz bedroht.
Foto: Ina Fassbender/dpa | Die Krefeld Pinguine sind von der Insolvenz bedroht.

Der Anwalt des Gesellschafters Energy Cosulting, bei dem Investor Michail Ponomarew Geschäftsführer gewesen war, monierte, fehlende Informationen zum geplanten zusätzlichen Gesellschafter. „Bis heute wird mir auch der Einblick in die Bücher verwehrt”, sagte Anwalt Wolfgang Peters am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.

Der Notartermin zur geplanten Kapitalerhöhung ist für Montag anberaumt. Medienberichte, wonach der Termin nun platze, wies Peters zurück. Allerdings könne seine Mandantin der Erhöhung des Stammkapitals um 750.000 Euro nicht zustimmen, wenn es bis dahin keine weiteren Informationen gebe. Um Einsicht in die Bücher zu erlangen, hat Peters nach eigener Auskunft nun Klage eingereicht.

„Auf der letzten Gesellschafterversammlung wurde allen Gesellschaftern mitgeteilt, dass sie den Investor beim Notartermin kennen lernen werden”, sagte Pinguin-Geschäftsführer Matthias Roos der dpa. Laut Roos ist die Kapitalerhöhung unter den derzeitigen Voraussetzungen der einzige Weg, eine drohende Insolvenz zu verhindern. Laut Medienberichten beträgt die Etat-Unterdeckung der Pinguine inzwischen 1,2 Millionen Euro. Selbst wenn die aktuelle Saison gerettet wird, ist unklar, ob der deutsche Meister von 2003 für die kommende Saison erneut eine Lizenz beantragen kann.

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