Leipzig

Leipzigs Halstenberg fordert bessere Abwehrleistung

Marcel Halstenberg       -  Leipzigs Marcel Halstenberg fordert eine bessere Defensiv-Leistung seines Teams.
Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa | Leipzigs Marcel Halstenberg fordert eine bessere Defensiv-Leistung seines Teams.

„Zuletzt haben wir defensiv definitiv einige Male nicht so gestanden, wie wir es uns vorstellen”, sagte der 29-Jährige dem Portal „Deichstube” vor der Partie am Samstag (15.30 Uhr/Sky). Leipzig hat in den vergangenen drei Spielen bei Istanbul Basaksehir, Bayern München und gegen Manchester United acht Gegentore kassiert. Diese Zahlen spiegelten laut Halstenberg aber nicht die ganze Wahrheit wider: „In der Bundesliga ist unser Wert besser: Nur neun Gegentreffer nach zehn Spielen, die wenigsten in der Liga gemeinsam mit Leverkusen.”

Mit dem bisherigen Saisonverlauf zeigte sich der Abwehrspieler durchaus zufrieden. „Wir sind in der Champions League weiter, in der Bundesliga im Spitzenfeld und im Pokal noch dabei, mit der Hoffnung, auch dort zu überwintern. Im neuen Jahr wollen wir dann in allen drei Wettbewerben weiter angreifen. Wir sind alle hungrig”, sagte Halstenberg. Er selbst sei nach seinen Problemen im Hüftbeuger wieder schmerzfrei und voll einsatzfähig.

Obwohl Bremen seit sieben Spielen ohne Sieg ist, warnte Halstenberg vor Werder. „Wir wollen natürlich gewinnen, um oben in der Tabelle dran zu bleiben. Es ist dabei egal, wie der Gegner heißt. Das soll keineswegs heißen, dass wir die Bremer unterschätzen”, sagte der achtmalige Nationalspieler. „Ich betrachte Werder als einen gefährlichen Kontrahenten, der immer für Überraschungen gut sein kann. Ich erinnere nur an das 1:1 in München.”

Wegen anhaltender Probleme nach seiner Corona-Infektion fehlt Hee-chan Hwang den Leipzigern gegen Werder und fällt auch für den Rest des Jahres aus. „Hwang hatte starke Symptome, wie sie bei einer Virusinfektion auftreten. Er sagte mir, in den ersten sieben Tagen sei er fast tot gewesen. Es ging ihm nicht gut”, erklärte Trainer Julian Nagelsmann. Deshalb führe man ihn jetzt langsam an die Belastung heran. „Wir müssen einfach aufpassen. So etwas kann gefährlich für das Herz sein.”

Hwang hatte sich im November auf einer Reise mit der südkoreanischen Nationalmannschaft infiziert. Seit Anfang Dezember darf der Angreifer wieder trainieren. Neben dem Neuzugang aus Salzburg wird gegen Bremen wohl auch Christopher Nkunku fehlen. Der Franzose ist angeschlagen, das Schmerzbild sei laut Nagelsmann nicht gut.

Dagegen steht Nationalspieler Lukas Klostermann vor der Rückkehr ins RB-Training. „Lukas wird ab nächster Woche integriert. Er bewegt sich gut, macht wieder Sprints und ist gut drauf. Die OP war sehr erfolgreich”, sagte Nagelsmann. „Natürlich wird er dieses Jahr nicht mehr spielen, aber er steht zum Vorbereitungsstart zur Verfügung.”

Klostermann hatte in dieser Saison bis Mitte Oktober nur fünf Spiele für Leipzig bestreiten können. Wegen anhaltender Schmerzen musste sich der 24 Jahre alte Abwehrspieler einer Operation unterziehen. Sein Nationalmannschaftskollege Benjamin Henrichs und der österreichische Nationalspieler Konrad Laimer fehlen Leipzig dagegen mit Knieproblemen weiter auf unbestimmte Zeit.

© dpa-infocom, dpa:201211-99-654873/3

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