RUDERER

Marktheidenfelder sammeln Medaillen

Der Rudernachwuchs aus Marktheidenfeld räumte in München kräftig ab: (von links) Emma Greiner, Tessa Niemetz, Anais Hau und (knieend) Trainer Erik Gerhart. Foto: Pauline Greiner

Nachwuchsruderer aus ganz Deutschland gingen beim 51. Bundeswettbewerb der Jungen und Mädchen auf der ehemaligen Olympiaregattastrecke in München an den Start. Fünf Goldmedaillen und zweimal Silber waren die Ausbeute für die Ruderer der RG Marktheidenfeld.

Für die inoffiziellen deutschen Meisterschaften der U 15 hatten sich von der RGM Tessa Niemetz und Annais Hau (Leichtgewichtsdoppelzweier, Altersklasse 13/14) und Constantin Betz (Leichtgewichtseiner, Altersklasse 13) qualifiziert. Ebenfalls am Start war Emma Greiner, die in dieser Saison für den Akademischen Ruderclub Würzburg startet, aber trotzdem auch in Marktheidenfeld trainiert. Sie startete im Doppelvierer mit Steuermann (Altersklasse 12/13). Neben den Rennen über die 3000-Meter-Distanz und die 1000-Meter-Distanz stand noch ein allgemeiner Sportwettbewerb auf dem Programm.

Intensive Vorbereitung

In den Wochen zuvor hatte sich das Quartett in Marktheidenfeld und Würzburg trotz Ferienzeit unter Trainer Erik Gerhart und seinen anderen Übungsleitern intensiv vorbereitet und viele Trainingskilometer absolviert. Auf der Regatta ging es zuerst für Betz auf die 3000-Meter-Langstrecke. Er startete gut, musste sich allerdings drei Gegnern in seinem Lauf geschlagen geben. Dennoch konnte er mit seiner Zeit angesichts der körperlichen Überlegenheit seiner Gegner zufrieden sein.

Währenddessen stand für den älteren Jahrgang der alternative Sportwettbewerb an, bei dem die Sportler ihre allgemeinathletischen Fähigkeiten unter Beweis stellen mussten. Dort erreichten Niemetz und Hau zusammen mit ihren Teams jeweils den zweiten Platz.

Am Nachmittag war dann Betz beim Zusatzwettbewerb der jüngeren Jahrgänge dabei und erreichte mit seiner Gruppe den ersten Platz. Gleichzeitig ging der Mädchenzweier über die Langstrecke auf das Wasser. Das Duo erwischte einen starken Lauf, in dem es gut mithielt und am Ende Vierter wurde.

Verschiebung wegen Nebels

Tags drauf mussten die Rennen über die 1000-Meter-Strecke erst einmal wegen dichten Nebels verschoben werden. Stattdessen wurden die Siegerehrungen der Wettbewerbe vom Vortag vorgezogen, die Sportler erhielten ihre ersten Medaillen. Eine goldene gab es für Betz, jeweils eine silberne für Niemetz und Hau, was Motivation war, um anschließend auf die kürzere Strecke zu gehen. Ebenso wie das Versprechen des Trainers, bei mindestens zwei Medaillen „baden zu gehen“. Gestartet wurden die Rennen in verschiedenen Abteilungen, die nach den Ergebnissen der Langstrecke gebildet worden waren. Hier konnten sowohl der Einer von Betz als auch der Zweier von Niemetz und Hau in ihren Läufen souverän als Erstplatzierte die Ziellinie überqueren. Am Siegersteg nahmen die RGM-ler erschöpft aber glücklich ihre Goldmedaillen entgegen.

Der Vierer mit Greiner und ihren Würzburger Ruderkolleginnen hatte gegen wesentlich größere und schwerere Gegner kein Glück und konnte keine Siege erringen. Allerdings bewiesen sie beim Sportwettbewerb ihre körperliche Fitness und nahmen hier eine Goldmedaille mit.

Starke Konkurrenz für Emma Greiner

Insgesamt war es eine starke Leistung gewesen, die die Nachwuchsruderer aus Marktheidenfeld mit ihren Medaillen und guten Platzierungen zeigten.

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