FUSSBALL: LANDESLIGA NORDWEST

Karlburgs Gäste sind angeschlagen

Er hütet gegen Lengfeld das Karlburger Tor: Fabian Brand. Foto: Yvonne Vogeltanz

TSV Karlburg – TSV Lengfeld (Samstag, 16 Uhr)

Patrick Sträßer hat zuletzt immer wieder Warnungen ausgesprochen. Der Trainer des TSV Karlburg (5./6) hat seinen Spielern ins Gewissen geredet, den TSV Lengfeld (15./0) keinesfalls zu unterschätzen. Denn oberflächlich betrachtet, spricht vieles gegen die Gäste: Das Team aus dem Würzburger Stadtteil hat in der Vorsaison beide Spiele gegen Karlburg verloren, in dieser Runde aus drei Spielen noch keinen einzigen Punkt geholt und zuletzt gar beim Heimspiel gegen Viktoria Kahl nach einer 3:0-Führung noch 3:5 verloren. „Wir dürfen uns nicht täuschen lassen. Lengfeld hat eine gut besetzte Mannschaft, die am Ende im sicheren Mittelfeld stehen wird“, sagt Sträßer vorher. „Und ein Gegner, der angeschlagen ist, ist oft besonders gefährlich.“

Einige hochkarätige Neuzugänge in Reihen der Lengfelder unterstreichen Sträßers These von der Stärke der Gäste. So stieß Silas Krebelder vom TSV Kleinrinderfeld zum Team von Trainer Michael Hochrein, ferner kamen Nicolas Moskwiak und Kevin Weidner aus Rimpar. „Klar, wir stehen unter Zugzwang. Aber jeder weiß, um was es geht und dass der erste Sieg her muss“, betont Lengfelds Mittelfeldspieler Alexander Grod.

Etwas Mut machen könnte den Gästen die Karlburger Heimbilanz, denn Sträßers Team hat in dieser Saison alle seine sechs Punkte auf fremden Plätzen geholt und das einzige Heimspiel mit 0:3 gegen Feuchtwangen verloren. „Trotzdem spielen wir gerne daheim. Und wenn du ein Spiel verlierst, heißt das nicht, dass das auch so weiter geht“, erklärt der Karlburger Trainer.

Drei Angeschlagene

Die Gastgeber müssen weiter auf den verletzten Thorsten Maier verzichten, zudem fehlt der verhinderte Andreas Köhler. Ferner ist der Einsatz dreier angeschlagener Akteure fraglich – nämlich Sebastian Stumpf, Dominik Lambrecht und Kai Langer. Einen Wechsel wird es wie bereits vor der Saison abgesprochen auf der Torhüterposition geben. Für Rene Kohlhepp steht Fabian Brand zwischen den Pfosten. „Er spielt jetzt die nächsten drei Spiele, danach sehen wir weiter“, sagt Sträßer.

Rückblick

  1. Karlburger als Erste in die Pause
  2. Karlburg reicht ein Punkt fürs Überwintern auf Platz eins
  3. Karlburg weiter Erster, doch der Trainer geht
  4. Patrick Sträßer muss an der Aufstellung basteln
  5. Karlburger bemühen das Glück
  6. Karlburg reist zum Angstgegner
  7. Karlburg steht ganz oben
  8. Kein Anlass zum Ausruhen für Karlburg
  9. Karlburg bereitet Anhängern Freude
  10. Bei Karlburg soll die Drei unterm Christbaum liegen
  11. Karlburgs großer Kampf endet mit dicker Überraschung
  12. Karlburgs Auswärtsserie beim Spitzenreiter in Gefahr
  13. Karlburger müssen ihre Grenzen erkennen
  14. Spitzenspiel in Karlburg, das keiner so nennt
  15. Dominik Lambrechts späte Tore
  16. Karlburger dürfen wieder reisen
  17. Bei Karlburg klappt's zu Hause nicht
  18. Karlburger Luxusproblem
  19. Karlburg bleibt in der Fremde unbesiegt
  20. Karlburger am Scheideweg
  21. Karlburg mit zu vielen Nachlässigkeiten
  22. Karlburgs brachialer Wille
  23. Karlburg hat Rechnung mit Schwebenried/Schwemmelsbach offen
  24. Ende der Karlburger Durststrecke
  25. TSV Karlburg vor „undankbarer Aufgabe“
  26. Karlburgs Gäste sind angeschlagen
  27. Furiose Karlburger Schlussphase
  28. Karlburger positiv gestimmt, aber nicht größenwahnsinnig
  29. Karlburg nach dem Hagelschauer hellwach
  30. Rene Kohlhepp beginnt im Tor
  31. Karlburger wollen keine weitere Zittersaison
  32. Karlburgs patzt bei Generalprobe

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