KEGELN: U 23

Christina Klein feiert deutschen Meistertitel

Empfang für die deutsche Meisterin: Helene Nick (links), Vorsitzende des SKC Bavaria Damen Karlstadt, und Rudolf Lenhard (rechts), Vorsitzender des Keglervereins Karlstadt, mit der erfolgreichen Christina Klein (Mitte). Foto: Carmen Heinzler

Einen würdigen Empfang bereiteten die Keglerinnen von Bavaria Karlstadt, zusammen mit dem Vorsitzenden der Keglervereins, Rudolf Lenhard, ihrer frisch gekürten deutschen Meisterin, Christina Klein. Mit einer in der Disziplin U 23 herausragenden Leistung geht sie als jüngste deutsche Meisterin in die Memoiren des Kegelvereins Karlstadt ein.

Lenhard freute sich darüber, dass er bereits zum zweiten Mal in seiner bald 40-jährigen Amtszeit solch ein Ereignis erleben durfte, und unterstrich seine Freude mit einem Blumengruß und einem Gutschein an Christina Klein. Helene Nick, Vorsitzende von SKC Bavaria Karlstadt Damen, war sichtlich gerührt, als sie ihrer Mannschaftskollegin gratulierte – war sie doch selbst vor sieben Jahren als deutsche Meisterin gefeiert worden.

Kein Überblick

Wie Christina Klein später berichtete, hatte sie beim Endspurt total den Überblick verloren und wusste bis zum letzten Schub nicht, ob es überhaupt für einen Podestplatz gereicht hatte. Erst als die Platzierung in Verbindung mit ihrem Namen genannt wurde, hatte sie begriffen, dass ihr Traum vom Titelgewinn in Erfüllung gegangen war.

Die Meisterschaft wurde an zwei verschiedenen Orten ausgetragen. Zur Qualifikation musste Klein nach Mutterstadt fahren. Dort starteten insgesamt 32 Teilnehmerinnen, 16 kamen in die nächste Runde, darunter Klein mit 555 Holz auf dem 13. Platz. Weiter ging es im Viertelfinale und der ersten K.o.-Runde. Die Karlstadterin musste gegen Luisa-Marie Neu aus Pirmasens antreten, die in der Qualifikation mit 590 Holz geglänzt hatte. Im direkten Duell jedoch machte sie gegen Christina Klein keinen Punkt und unterlag mit 492:548-Holz.

Weiter ging es tags drauf in Ludwigshafen mit dem Halbfinale. Die Karlstadterin traf hier auf die Freiburgerin Adine Riebsamen, die im Viertelfinale ebenfalls 548 Holz gespielt hatte. Aber Klein blieb ruhig. Während Riebsamen mit 535 Holz Federn ließ, setzte die Karlstadterin mit 584 Holz noch einen drauf, bezwang ihre Kontrahentin in 3:1-Sätzen und zog ins Finale ein.

Knappe Entscheidung

Die Finales wurden als Viererfinales ausgetragen. Daher spielten im direkten Vergleich Katja Zietlow (Auma, 538 Holz), Vicky Otto (Salzland-Kreis, 525), Jana Bachert (Bonndorf, 550) und Christina Klein (553) gegeneinander. Am Ende hatte Bachert noch drei Kegel stehen. Hätte sie diese geräumt, wäre sie noch einmal auf die „Vollen“ gekommen und über die Holzzahl an Klein vorbeigezogen. Doch die Bonndorferin schaffte es nicht, mit den restlichen Schüben zu räumen, und blieb dadurch mit drei Holz hinter Klein.

Die Ergebnisse standen also fest – jedoch war nun die Gesamtzahl der gewonnenen Sätze ausschlaggebend. Schlussendlich landete mit acht Sätzen auf dem vierten Platz Jana Bachert, gefolgt von Vicky Otto und Katja Zietlow (beide 10,5 Sätze). Mit insgesamt elf gewonnenen Sätzen wurde Christina Klein deutsche Meisterin.

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