LEICHTATHLETIK

Corinne Kohlmann läuft ins Finale

Zufrieden mit ihrer Endlauf-Teilnahme: Corinne Kohlmann. Foto: Alfred Maasz

Zwei starke Rennen lieferte Corinne Kohlmann von der LG Karlstadt-Gambach-Lohr bei den deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Nürnberg bei ihrem ersten Einzelstart bei den Aktiven ab. Die 24-Jährige erreichte das Finale über 800 Meter und lief dort auf Platz sieben.

Dritte im Vorlauf

Zunächst stand bei widrigen Wetterbedingungen der Vorlauf über 800 Meter an. Die Aufgabe für die Gambacherin – als Elftschnellste angereist – bestand darin, in ihrem Vorlauf entweder unter die ersten Zwei zu laufen oder sich als eine von zwei Zeitschnellsten für das Finale der besten Acht tags drauf zu qualifizieren. Nachdem im ersten Vorlauf Mareen Kalis (Stadtwerke München) als Dritte mit 2:04,23 Minuten eine schnelle Zeit vorlegte, galt es für Corinne Kohlmann, möglichst nahe an die eigene Bestleistung (2:06,55 Minuten) heranzulaufen. Mutig setzte sie sich von Beginn des Rennens an die zweite Stelle und konnte diese Position auch bis 100 Meter vor dem Ziel behaupten. Auf der Zielgeraden zog Christine Gess (Stadtwerke München) noch an Kohlmann vorbei, die mit 2:07,63 Minuten auf den dritten Platz lief. Vor dem dritten und letzten Vorlauf bedeutete diese Zeit Platz zwei unter den Zeitschnellsten.

Gespannt blickte Corinne Kohlmann auf den dritten und letzten Vorlauf. Zum Glück für sie wurde hier ein langsameres Tempo angeschlagen, die Dritte des Laufes konnte die Zeit der Gambacherin nicht mehr unterbieten. Somit erfüllte sich der große Traum von Corinne Kohlmann, das Finale über 800 Meter bestreiten zu dürfen.

Starke Konkurrenz

Hier standen mit vier Läuferinnen von den Stadtwerken München und Corinne Kohlmann fünf Bayerinnen an der Startlinie. Vorne ging es für einige Läuferinnen noch um eine eventuelle Qualifikation für die Europameisterschaften in Berlin, für Corinne Kohlmann ging es nochmals um eine schnelle Zeit und auch darum, nicht als Letzte die Ziellinie zu überqueren. Vor 15000 Zuschauern im gut gefüllten Max-Morlock-Stadion schlugen die Läuferinnen ein schnelles Anfangstempo an. Mit knapp 62 Sekunden absolvierte die 24-Jährige die ersten 400 Meter.

Anschließend machte sich dann der Trainingsausfall in den letzten zwei Wochen vor dem Wettkampf doch bemerkbar, Kohlmann konnte das hohe Tempo nicht mitgehen. Während vorne Christina Hering (Stadtwerke München) in 2:01,56 Minuten zum deutschen Meistertitel stürmte, schaffte es Kohlmann, mit der eigentlich mitfavorisierten Tanja Spill (LAV Bayer Uerdingen/Dormagen), eine Läuferin in Schach zu halten. Mit 2:07,92 Minuten trat Corinne Kohlmann als siebtbeste 800-Meter-Läuferin Deutschlands zufrieden die Heimreise an.

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