MOTORSPORT

Platz zwei für Pfister und sein Team

Andreas Pfister, Motorsportler und Teamchef aus Obersfeld.
Andreas Pfister, Motorsportler und Teamchef aus Obersfeld. Foto: Pfister Racing

Beim Saisonfinale der Endurance-Saison im tschechischen Autodrom Brno markierte des Neun--Stunden-Rennen den Abschluss der diesjährigen Langstrecken-Meisterschaft. Das Pfister-Racing Team aus Obersfeld vertraute dabei auf den 350 PS starken Cupra Leon TCR Rennwagen sowie dem Fahrertrio Björn Dietrich, David Wassermann und Andreas Pfister.

Die 5,403 Kilometer lange Rennstrecke ist dabei nicht nur als Austragungsort der Moto-GP bekannt, sondern auch für eine herausfordernde „Berg- und Talbahn“ mit vielen anspruchsvollen Kurven-Kombinationen. „Wir hatten bereits im Vorfeld zum Finale das Fahrwerks-Set-Up unseres Rennwagens für die Rennstrecke in Brno angepasst. Dennoch wussten wir, dass uns das Layout nicht unbedingt entgegenkommt und unsere teilweise heckgetriebene Konkurrenz hier im Vorteil ist“, so Teamchef und Fahrer Andreas Pfister.

Von Startplatz zwei aus gelang es dem Team zunächst, sich im Spitzenfeld zu halten, doch die Rundenzeiten einiger Konkurrenten waren erwartungsgemäß schneller. Die Teamstrategie wurde angepasst, um über die Distanz unter den besten Fünf zu bleiben. Durch den großen Einsatz von Team und Fahrern rückte der Rennwagen des Pfister-Teams im Verlauf des Rennens wieder auf Platz vier nach vorne – in Schlagdistanz zum Podium.

David Wassermanns starker Auftritt

Besonders positiv konnte sich im letzten Renndrittel David Wassermann in Szene setzen: Der Champion aus dem Chevrolet Cruze Eurocup 2018 bestritt sein erstes echtes Rennen im TCR-Rennwagen, was ihn aber nicht davon abhielt, sehr konstante und schnelle Rundenzeiten zu hinzulegen. „Das war ein positiver Beweis für unser Rennfahrer-Nachwuchsprogramm und unsere Rennfahrer-Ausbildung. David hat einen tollen Job gemacht und das Team zusammen mit Björn Dietrich und meiner Wenigkeit absolut bereichert“, wird Andreas Pfister in einer Pressemitteilung seines Teams zitiert.

Zum Ende des Rennens konnte Wassermann zwar aufholen, doch das Team musste sich diesmal mit dem vierten Rang begnügen. Die eingefahrenen Punkte reichten aber dennoch für Platz zwei in der Gesamtwertung, nur zwei Punkte hinter dem Gesamtsieger.

„Trotz den schwierigen Verhältnissen haben wir das Beste aus der Situation gemacht und freuen uns über den Vize-Titel in der Endurance-Gesamtwertung“, so Pfister.

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