TISCHTENNIS: NACHWUCHS

Sophia Deichert auf dem Podest

Die bayerischen Medaillengewinner von Dillingen: (von links) Felix Wetzel (München, 3. der U-18-Wertung), Naomi Pranjkovic (Kolbermoor, 1. bei den Schülerinnen), Sophia Deichert (Wombach, 3. der U-18-Wertung) und Tom Schweiger (Altdorf, 2.der Schüler). Foto: Krisztina Toth

Ihren bisher größten Erfolg feierte die 16-jährige Sophia Deichert beim deutschen Tischtennis-Ranglistenturnier Top 24 bei den Mädchen (U18) in Dillingen. Obwohl die Spielerin vom RV Viktoria Wombach nicht zu den Topgesetzten gehörte, gelang ihr sensationell als Dritte der Sprung aufs Siegerpodest.

Verbandstrainer Cornel Borsos führte aus: „Sophia Deichert hat sich mit diesem ausgezeichneten Resultat zum fünften Mal in Folge für das deutsche Ranglistenturnier Top 12 qualifiziert. Sie hat in diesem Turnier mehrere Nationalspielerinnen hinter sich gelassen.“

Platz zwei in der Vorrunde

Zunächst wurden die 24 Spielerinnen in vier Sechsergruppen eingeteilt. Im ersten Spiel traf Deichert auf Ayumu Tsutsui (TTC Staffel) und erzielte dabei einen klaren 3:1-Erfolg. Viel Mühe hatte sie gegen Ramana Betz (SB Stuttgart). Hier musste sie über die vollen fünf Sätze gehen, ehe mit 12:10 im Entscheidungssatz der Sieg feststand. Im dritten Spiel der Vorrunde hatte dann Lisa Wolschina (TTC Cottbus) keine Chance und musste Deichert nach deren 3:1-Erfolg gratulieren. Gegen die Nationalspielerin und spätere Turnierzweite, Jana Kirner (DJK Offenburg), fand sie bei ihrer 0:3-Niederlage nicht zu ihrem Spiel. In der letzten Vorrundenpartie ging es dann gegen Anni Zhan (TK Anrath) um den zweiten Platz in der Gruppe. Gegen Zhan hatte Deichert drei Wochen zuvor noch klar mit 0:3 verloren. Diesmal drehte sie den Spieß um und siegte deutlich (11:8, 11:4, 11:8).

Als Gruppenzweite musste Sophia Deichert gegen Natalia Mozler (TTC Bietigheim-Bissingen) antreten, die ihre Gruppe gewonnen hatte. Die Wombacherin steigerte sie sich in einen wahren Spielrausch. Am Ende war sie mit 11:6, 11:4, 14:12 siegreich, was den Einzug ins Halbfinale bescherte.

Dort war Nationalspielerin Yuki Tsutsui (NSU Neckarsulm) die Gegnerin. Deichert lieferte Tsutsui einen beherzten Kampf und unterlag aber am Ende mit 7:11, 5:11, 11:8, 7:11 gegen die Kontrahentin, die am Ende das Turnier gewann.

Lob vom Verbandstrainer

Damit spielte Sophia Deichert um die Bronzemedaille und einen Platz auf dem Treppchen. Hier war die Nationalspielerin Karina Pankunin (TSV Schwarzenbek) aus der Nähe von Hamburg die Gegnerin. Verbandstrainer Borsos bescheinigte der Wombacherin eine taktische und spielerische Topleistung, mit der sie die Partie nach 1:2-Rückstand noch mit 3:2 (7:11, 11:8, 5:11, 11:7, 11:6) gewann.

Für die Haslocherin Felicia Behringer, die nur im Erwachsenen-Bereich für Viktoria Wombach startet, war schon die Qualifikation zum Top-24-Turnier ein Erfolg. Sie ging mit der niedrigsten Punktewertung aller Starterinnen ins Turnier. In der Gruppe zeigte sie dabei gute Leistungen und gewann Spiele gegen wesentlich bessere Gegnerinnen.

Felicia Behringer auf Platz 20

Dies gelang gegen Tingzhuo Li (TTC Langen) und gegen Margareta Tischenko (SV Schott Jena) mit jeweils 3:0-Sätzen klar. Pech hatte Behringer gegen Nationalspielerin Leonie Berger bei ihrer 2:3-Niederlage. Auch gegen Lea Fath vom TV Hofstetten konnte sie einen Satzgewinn verbuchen, jedoch die Niederlage nicht verhindern. In den Platzierungsspielen unterlag sie zweimal in fünf Sätzen gegen Lisa Wolschina (TTC Cottbus) und Mara Lamhardt (RW Kleve). Am Ende reichte es für Platz 20.

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