FUSSBALL

Lukas Cichon kehrt als Spielertrainer nach Hettstadt zurück

Nach einem Jahr in Dampfach heuert der Torjäger bei seinem Ex-Klub an. Und er erhält Unterstützung vom langjährigen Spielführer.
Er wird in der kommenden Saison Spielertrainer der SG Hettstadt: Lukas Cichon. Foto: Heiko Becker

Nach nur einer Runde beim Fußball-Bezirksligisten DJK Dampfach kehrt Lukas Cichon zur SG Hettstadt zurück: Der 31-Jährige übernimmt in der kommenden Saison das Amt des Spielertrainers beim 14. der Kreisliga Würzburg 2. Unterstützt wird er dann vom langjährigen Spielführer Michael Schaupp. Diese Personalien bestätigte Hettstadts Sportleiter Ralf Geier, der nach der Trennung von Martin Marschner noch bis Saisonende als Interimscoach fungiert. "Das Ziel ist, den beiden eine Kreisliga-Mannschaft zu übergeben", sagt Ralf Geier angesichts der Tatsache, dass der Hettstadter Klassenerhalt derzeit keineswegs gesichert ist.

Torgarant Lukas Cichon

Das mag auch daran liegen, dass Hettstadt in dieser Saison die Tore von Lukas Cichon fehlen. Der Angreifer hat in der Saison 2017/18, als die SG Kreisliga-Meister wurde, 20 Treffer erzielt. Exakt so oft war er auch in der Folgesaison erfolgreich, als das Team aus dem Landkreis Würzburg aus der Bezirksliga abstieg und insgesamt nur 38 Mal traf. Wegen seiner fußballerischen Qualität soll Cichon nach Geiers Worten kommende Saison auch als Spielertrainer  fungieren. Ob auch sein Mitstreiter Michael Schaupp wieder aufs Spielfeld zurückkehrt, ist indes offen. Der hat einen Kreuzbandriss hinter sich und muss erst noch herausfinden, ob sein Knie für den Wettkampfsport wieder belastbar ist.

Cichon war im Sommer 2019, nachdem die SG aus der Bezirksliga abgestiegen war, dem ehemaligen Hettstadter Trainer Steffen Rögele nach Dampfach gefolgt und hat in der laufenden Runde fünf Tore erzielt. Dass der frühere Zweitliga-Fußballer Rögele seinen Job beim ambitionierten Bezirksligisten aus dem Landkreis Haßberge mittlerweile wieder los ist, hat nach den Worten von Ralf Geier aber nur am Rande mit Cichons Rückkehr nach Hettstadt zu tun. "Lukas lebt in Würzburg. Ihm war einfach der Aufwand mit der langen Anfahrt zu groß", versichert Geier.

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