HANDBALL

Der Einwurf: Der neue Chef muss zusammenführen

Seit Freitag ist Klaus Sieß Handball-Bezirksvorsitzender. Und er steht vor gewaltigen Herausforderungen. Dazu ein Kommentar.
Die neue Handball-Bezirksspielleitung: (von links) Harald Rost (Vorsitzender Bezirkssportgericht), Klaus Sieß (Bezirksvorsitzender), Anke Scheuring (stellvertretende Bezirksvorsitzende Finanzen), Matthias Obinger (stellvertretender Bezirksvorsitzende Bildung), Maximilian Schmitt (stellvertretender Bezirksvorsitzender Talentförderung), Simone Rögele, früher Weippert (stellvertretende Bezirksvorsitzende Jugend) und Gerd Schäfer (stellvertretender Bezirksvorsitzender Spielbetrieb). Foto: Uli Sommerkorn

Der Handball-Bezirk hat einen neuen Vorsitzenden. Die Wahl von Klaus Sieß bedeutet eine Entscheidung in einem monatelangen Machtkampf zu Gunsten der Gruppierung, die sich aus der bisherigen Bezirksspielleitung herausbildet hat. Die Fraktion um die frühere stellvertretende Bezirksvorsitzende Liane Lurz, die den Giebelstadter Frank Hirsch ins Rennen um das Amt des Vorsitzenden geschickt hatte, bekam auf dem Bezirkstag keine Mehrheit.

Allerdings fiel das Abstimmungsergebnis keineswegs eindeutig aus. Dass sein Mitbewerber über 40 Prozent der Delegiertenstimmen erhalten hatte, schien Klaus Sieß bei seiner im Ton versöhnlichen gehaltenen Antrittsrede durchaus bewusst zu sein. Denn der neue Mann an der Spitze wird nach monatelangen Zwistigkeiten zusammenführen müssen. Denn die Aufgaben, die sich stellen, sind gewaltig: So ist die Anzahl der Vereine und Mannschaften rückläufig, der Sport tut sich schwer, Nachwuchs zu gewinnen. Eine Entwicklung, die irgendwann auch Klubs aus dem höheren Leistungsbereich zu spüren bekommen dürften. Die Herausforderungen, vor denen die neue Bezirksspitze steht, sind also groß. Dass die Handballer in Unterfranken dauerhaft in zwei Lager zerfallen, kann sich in dieser Lage eigentlich niemand leisten.

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