Karlburg

Karlburg reicht ein Punkt fürs Überwintern auf Platz eins

Er hütet gegen Lengfeld das Karlburger Tor: Fabian Brand.
Foto: Yvonne Vogeltanz | Er hütet gegen Lengfeld das Karlburger Tor: Fabian Brand.

Landesliga Nordwest

TSV Lengfeld – TSV Karlburg (Sonntag, 14 Uhr)

Ein Punktgewinn im letzten Landesliga-Spiel 2018 – und der TSV Karlburg (1./36) würde doch tatsächlich als Spitzenreiter ins neue Jahr gehen. „Egal, wie das Spiel am Sonntag endet, es war eine sehr erfolgreiche Hinrunde“, stellt Karlburgs Trainer Patrick Sträßer klar. Schließlich brauchte seine Mannschaft im Frühsommer vier aufreibende Relegationsspiele, um überhaupt die Klasse zu halten. Die neue Saison verläuft indes ganz anders: In der laufenden Runde stehen die Karlburger völlig überraschend auf Platz eins und haben auf fremden Plätzen noch nicht verloren.

Zahlreiche Ausfälle

Doch das aufreibende Jahr 2018 hat körperlich seine Spuren hinterlassen. „Es wird Zeit, dass Pause ist“, sagt Sträßer angesichts der immer wieder länger werdenden Liste der Ausfälle. Neben den schon länger fehlenden Steffen Bachmann, Johannes Gold, David Machau und Bara Top sind im Würzburger Stadtteil auch Dominik Höfling (Bänderdehnung), Dominik Lambrecht (muskuläre Probleme) und möglicherweise auch Michael Wolff, der zuletzt erkrankt war, nicht dabei.

„Wir fahren mit dem letzten Aufgebot nach Lengfeld. Weil die zweite Mannschaft parallel spielt, werden wir nur drei Auswechselspieler dabei haben“, so der zum Saisonende scheidende Sträßer, der aber trotzdem mit seiner Mannschaft nicht leer ausgehen will. „In den letzten Wochen haben wir sicher nicht mehr so gut gespielt wie zuvor. Das haben wir aber mit viel Willen wettgemacht“, weist der Coach den Weg, wie er mit seinem Team beim TSV Lengfeld (3./31) zu punkten gedenkt.

„Die haben einen sehr starken und breit besetzten Kader. Wenn die Lengfelder nicht so einen schlechten Saisonstart gehabt hätten, stünden sie wahrscheinlich noch weiter vorne“, sagt Sträßer über den von Michael Hochrein trainierten Tabellendritten. Doch auch der frühere Coach des Würzburger FV zeigt Respekt vor den Gegnern: „Sie liegen uns von ihrer Spielweise her nicht. Dennoch wollen wir sie schlagen“, sagt Hochrein vor dem Duell mit den Karlburgern. Verzichten muss der Übungsleiter dabei auf den gesperrten Marvin Nicklaus, für den der Ex-Karlburger Pascal Krämer zwischen die Pfosten rückt.

Weitere Artikel
Themen & Autoren
Karlburg
Lengfeld
Uli Sommerkorn
Michael Wolff
TSV Karlburg
Würzburger FV
Lädt

Damit Sie Schlagwörter zu "Meine Themen" hinzufügen können, müssen Sie sich anmelden.

Anmelden

Das folgende Schlagwort zu „Meine Themen“ hinzufügen:

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits.

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
Kommentare (0)
Aktuellste Älteste Top

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!