LEICHTATHLETIK

Leichtathleten setzen nach Coronapause zu großen Sprüngen an

Satz auf 7,39 Meter: Sebastian Spinnler von der LG LKR Aschaffenburg.
Satz auf 7,39 Meter: Sebastian Spinnler von der LG LKR Aschaffenburg. Foto: Günter Felbinger

Aufatmen bei den Leichtathleten in Unterfranken: Mit dem Corona-Sommer-Sportfest der DJK Aschaffenburg erfolgte nun mit rund zweimonatiger dem Virus geschuldeter Verspätung der Einstieg in die Wettkampf-Saison. Wie sehr sich die Leichtathleten landauf und landab den Wettkämpfen entgegensehnten, zeigte die Tatsache, dass auf der DJK-Sportanlage Vereine aus dem ganzen Bundesgebiet vertreten waren.

"Die Wettkämpfe haben gezeigt, dass auch unter den noch gegebenen Einschränkungen trotzdem ein Leichtathletik-Wettkampf gut organisiert und durchgeführt werden kann", resümierte der sichtlich zufriedene Bezirks-Vorsitzende Andreas Lapp (Kleinlangheim) und sieht Bayern in der Leichtathletik gar in einer Vorreiterrolle. "Nicht umsonst waren renommierte Spitzenvereine wie ASV Köln, Olympia Dortmund, Saar 05 Saarbrücken oder gar SC Potsdam hier vertreten, weil es in deren Landesverbände noch keine Startgelegenheiten gibt."

Und einmal abgesehen von den mittlerweile in Fleisch und Blut übergegangenen Desinfektions-Richtlinien und dem Abstandsgebot gab es nach zahlreichen Lockerungsmaßnahmen kaum noch einen Unterschied zu einem Nicht-Corona-Wettkampf. "Außer den fehlenden Zuschauern, die aber in der Leichtathletik ohnehin nicht so zahlreich sind, und der nicht erlaubten Siegerehrung, waren keine großen Unterschiede zu sonstigen Veranstaltungen zu erkennen“, bilanzierte Lapp.

Weitere Sportfeste folgen

In Unterfranken werden noch Sportfeste in Schweinheim, Kitzingen, Großostheim im Juli sowie die Bezirksmeisterschaften in Marktheidenfeld und Höchberg im August für ein ausreichendes Wettkampfangebot sorgen. Jedoch hat der Kreis Schweinfurt/Haßberge die für September geplanten bayerischen Meisterschaften zurückgegeben. Statt in Schweinfurt finden die Wettkämpfe nun in Erding statt.

Dafür nutzten beim Saison-Auftakt in Aschaffenburg einige unterfränkische Athleten die ständig wechselnden Windbedingungen für ein erstes Ausrufezeichen. Im Weitsprung gelang Sebastian Spinnler (LG LKR Aschaffenburg) mit 7,38 Metern gleich zum Saisonauftakt ein weiter Sprung auf eine neue persönliche Bestleistung. Schnellster unterfränkischer Sprinter über 100 Meter war an diesem Tag sein Vereinskamerad Michael Gabel (LG Lkr. Aschaffenburg) in 11,01 Sekunden. In den Nachwuchsklassen gelang dem 15-jährigen Nils Grötsch (LG Main-Spessart) ein schneller Sprint über 100 Meter in 11,79 Sekunden. Über 400 Meter gewann Matthias Hofmann (LAZ Kreis Würzburg) bei der U 20 in 51,11 Sekunden die Stadionrunde.

Ausführliche Ergebnisse unter www.djk-aschaffenburg.de/corona2020/result-5.htlm

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