Karlburg

Karlburger positiv gestimmt, aber nicht größenwahnsinnig

Zuletzt in Aufkirchen einer der besten Karlburger: Steffen Bachmann (hier bei seinem Jubel nach dem Treffer zum 2:0).
Foto: Martin Rügner | Zuletzt in Aufkirchen einer der besten Karlburger: Steffen Bachmann (hier bei seinem Jubel nach dem Treffer zum 2:0).

Das musste wohl mal sein. Auf der Facebookseite des TSV Karlburg prangt der aktuelle Zwischenstand der Fußball-Landesliga Nordwest, der das TSV-Team nach dem jüngsten 5:1-Sieg zum Rundenauftakt in Aufkirchen als Tabellenzweiten ausweist. Zugegebenermaßen: Dieser Stand sagt nach gerade einmal einem Spieltag noch nicht allzu viel aus. Doch die Platzierung tut augenscheinlich gut, zumal die Karlburger vor zwei Monaten noch in der Abstiegsrelegation und daher mit mehr als einem Bein in der Bezirksliga standen.

Saison-Heimpremiere

„Wir wollen einen guten Start hinlegen, aber dazu reicht ein Sieg noch nicht“, sagt Karlburgs Trainer Patrick Sträßer vor dem Heimspiel am Sonntag gegen den TuS Feuchtwangen (Anpfiff 15 Uhr), der zum Rundenauftakt enttäuscht und eine 1:2-Niederlage gegen den Aufsteiger FC Geesdorf bezogen hatte. Um nun bei der Heimpremiere in der Runde 2018/19 gegen den Gast aus Mittelfranken, gegen den die Karlburger in der abgelaufenen Saison beide Spiele verloren haben, weiter zu punkten, ruft Sträßer Tugenden in Erinnerung, die den jüngsten Erfolg in Aufkirchen begünstigt haben. Als da wären „Disziplin“ oder „Konzentration“.

Größenwahnsinnig sei keiner geworden, versichert Sträßer: „Wir haben uns gefreut, wissen die Situation aber einzuordnen.“ Und die sonntäglichen Gastgeber wissen auch, dass Feuchtwangen ein anderes Kaliber sein dürfte als zuletzt Aufsteiger SC Aufkirchen.

Spätes Erwachen

Im Frühjahr, am 14. April 2018 verlor Sträßers Team zu Hause gegen Feuchtwangen mit 2:4, wobei die Gäste besonders durch ihre Offensivstärke zu gefallen wussten. Hinten zeigten die Mittelfranken Schwächen, die Karlburg allerdings erst nach einem 0:3-Rückstand und damit letztlich zu spät offenlegte. „Wir müssen von Anfang an viel frecher auftreten als damals“, fordert Sträßer, der weiter den verletzten Johannes Gold ersetzen muss. Zudem ist Michael Wolff aus privaten Gründen verhindert, Marcel Frank ist wieder ins Aufbautraining eingestiegen. Ein Einsatz käme für den Mittelfeldspieler nach seiner Verletzung wohl noch zu früh.

„Wir wissen, wo wir ansetzen müssen. Jetzt sind die Spieler gefordert“, sagt Sträßer. Bewältigen seine Fußballer auch die nächste Herausforderung, könnte es sein, dass in der kommenden Woche der Landesliga-Tabellenstand auf Facebook erneut gepostet wird. Dann eben das Klassement nach dem zweiten Spieltag.

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