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Karlburg empfängt den Tabellenzweiten

Warum beim TSV zu ungewöhnlicher Zeit angepfiffen wird und wen das Team von Markus Köhler in der zweiten Runde des Toto-Pokals empfängt.
Sebastian Fries (links, im Duell mit Kahls Mike Kirchner) und sein TSV Karlburg wollen dem starken SC Eltersdorf am Sonntagabend die Zähne zeigen.
Foto: Yvonne Vogeltanz | Sebastian Fries (links, im Duell mit Kahls Mike Kirchner) und sein TSV Karlburg wollen dem starken SC Eltersdorf am Sonntagabend die Zähne zeigen.

TSV Karlburg – SC Eltersdorf
(Sonntag, 17 Uhr)

Nach dem erfolgreichen Pokal-Ausflug ins oberbayerische Penzberg erwartet der TSV Karlburg (12./6) im Ligabetrieb am Sonntag den Tabellenzweiten Eltersdorf (2./13). "Das wird eine ordentliche Hausnummer, aber das erwartet uns ja jede Woche", gibt Markus Köhler, Trainer des Bayernliga-Aufsteigers, angesichts der Herausforderungen in der neuen Klasse zu bedenken. Mit 20 Treffern aus sechs Spielen verfügen die Gäste unter ihrem Trainer Bernd Eigner, einem ehemaligen Profi-Fußballer, über den besten Sturm der Bayernliga.

Köhler zollt Eigner Respekt

"Die haben gute Kicker und sind in der Breite stärker geworden", weiß Köhler um die Vorzüge des Gegners und zollt der Arbeit von Eigner Respekt. "Der bringt die Mannschaft jedes Jahr weiter nach vorne." Gerade angesichts der gegnerischen Offensivqualität sei die erste Prämisse der Hausherren, die Defensive zu stabilisieren. "Je länger wir kein Gegentor kassieren, umso besser", weiß Köhler. Gleichwohl ist ihm bewusst, dass seine Jungs nicht nur "mauern" dürfen, sondern auch für Entlastung sorgen müssen.

Mit einem Punkt wäre der Trainer des Bayernliga-Neulings vollauf zufrieden. "In den nächsten drei Spielen je einen Punkt, das würde ich sofort unterschreiben", meint der Karlburger angesichts solch erfolgreicher Gegner wie Eltersdorf, Vilzing und Cham in den nächsten Wochen. Personell wird es gegenüber den Vorwochen keine Veränderungen geben, Cedric Fenske fehlt nach wie vor.

Auf den Grund für die ungewöhnliche Uhrzeit des Anpfiffs angesprochen, erklärt Köhler: "Bedingt durch die Hochzeit von unserem Spieler Johannes Gold wollten wir das Spiel verlegen." In der Regel trägt der TSV seine Heimspiele nämlich am Samstag aus. Da eine Vorverlegung auf Freitagabend aufgrund des  Pokalspiels am Mittwoch zu eng gewesen wäre, mussten die Karlburger auf den Sonntag ausweichen. Da ist jedoch für 14 Uhr das Kreisliga-Spiel der Karlburger Reserve gegen den TSV Duttenbrunn terminiert, weshalb die Bayernliga-Partie erst um 17 Uhr startet.

Pokalspiel und spielfreies Wochenende

Inzwischen weiß das Team von Trainer Köhler auch, auf wen es in der zweiten Runde des Toto-Pokals auf Verbandsebene treffen wird. Am 20. oder 21. August empfangen die Karlburger zu Hause den Liga-Konkurrenten FC Eintracht Bamberg.  "Das wir daheim spielen ist natürlich eine super Sache", freut sich der Übungsleiter. Mit den Oberfranken kommt ein "alter Bekannter" in den Landkreis Main-Spessart. Am ersten Spieltag hatte der TSV beim Mitaufsteiger mit 0:2 verloren. Ob in gut zwei Wochen die rechte Zeit für eine Revanche ist, wird sich zeigen: "Da muss man schauen. Wir haben eigentlich zehn Tage frei, weil ein spielfreies Wochenende in der Liga ist. Da wollen vielleicht auch einige in Urlaub fahren", sagt Köhler.

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