Karlburg

Karlburger wollen keine weitere Zittersaison

Der Karlburger Kader für die Saison 2018/19: (hinten von links) Luca Pfister, Maurice Kübert, Sebastian Stumpf, Michael Wolff, David Machau, Thorsten Maier, Kai Langer, Andreas Rösch, (Mitte von links) Reiner Strohfuß (Sponsor), Uwe Binner (Vorsitzender), Sebastian Kühl (2. Vorsitzender), Michael Gehret (Vorstand Fußball), Steffen Bachmann, Manuel Römlein, Dominik Lambrecht, Dominik Höfling, Andreas Köhler, Marcel Frank, Daniel Diroll (Co-Trainer), Patrick Sträßer (Trainer), Lydia Brandt (Physiotherapeutin), Jürgen Gold (Fußballbeauftragter), Peter Buhn (Betreuer), Andreas Kohlmann (Sponsor), (vorne von links) Jan Wabnitz, Marvin Schramm, Marco Schiebel, Jonas Kohlhepp, Fabian Brand, René Kohlhepp, Cedric Fenske, Johannes Gold und Markus Füller. Auf dem Bild fehlen Tobias Wießmann, Janek Kübert, Bara Top, Marco Rickert (Abteilungsleiter Fußball), Martin Spanheimer (Torwarttrainer), Florian Scheid (Betreuer).
Foto: Kühl/TSV | Der Karlburger Kader für die Saison 2018/19: (hinten von links) Luca Pfister, Maurice Kübert, Sebastian Stumpf, Michael Wolff, David Machau, Thorsten Maier, Kai Langer, Andreas Rösch, (Mitte von links) Reiner ...

Anhänger des TSV Karlburg brauchten in den beiden abgelaufenen Spielzeiten der Fußball-Landesliga ein stabiles Nervenkostüm. Das Bangen um den Ligaverbleib begleitete sie ständig.

Im Mai 2016 sicherte sich die Mannschaft am vorletzten Runden-Spieltag durch einen 2:1-Sieg über Meister FC Schweinfurt 05 II den Klassenerhalt, zwölf Monate später war die Rettung erst nach vier nervenaufreibenden Relegationsspielen perfekt. Dass es in der nun beginnenden Saison für die Freude des Teams entspannter zugehen wird, kann Trainer Patrick Sträßer nicht versprechen. „Klassenerhalt, am besten ohne Relegation“, so lautet das Saisonziel des im zweiten Jahr in Karlburg tätigen Coachs, dessen Team am Sonntag um 15 Uhr mit einem Auswärtsspiel bei Aufsteiger SC Aufkirchen in die neue Runde startet.

Mehr Alternativen

In den vergangenen 18 Monaten waren die Voraussetzungen für die Karlburger nicht eben günstig gewesen. Immer wieder verließen Leistungsträger den Verein und mussten durch Spieler aus unteren Klassen ersetzt werden. Zur neuen Runde hält sich die Zahl der Abgänge allerdings in Grenzen: Mit Marco Mehling, Jan Stoy und Martin Holzmann gingen nur drei TSV-Kicker. Dem stehen sechs Neuzugänge gegenüber. „Was die Breite betrifft, ist der Kader besser besetzt als letzte Saison“, erklärt Trainer Sträßer, verweist aber darauf, dass alle Neuzugänge von unterklassigen Vereinen kommen. „Sie werden sich erst an die Klasse gewöhnen müssen, sind aber Alternativen zu den Spielern, die schon da sind.“

Besonders ein Problem hatte den Karlburgern in den letzten Wochen der abgelaufenen Saison, in denen sie auf einen Relegationsplatz abrutschten, sehr zu schaffen gemacht. Sträßer standen kaum noch Offensivspieler zur Verfügung. Und als mit Sebastian Stumpf der einzige Strafraumstürmer noch über Monate verletzt ausfiel, bekam Sträßers Team Probleme. Nun aber sind mit Dominik Lambrecht vom FV Karlstadt und dem Senegalesen Bara Top vom TSV Biebelried zwei Akteure dazu gekommen, die ebenfalls in der Spitze spielen können. Dazu sind die Karlburger Variationsmöglichkeiten auch auf den Mittelfeldpositionen größer geworden. „Wenn wir von Verletzungen verschont bleiben, können wir unsere Ziele erreichen“, versichert Sträßer.

Die Vorbereitung auf die Saison war für die TSV-Spieler extrem kurz, insgesamt nur drei Wochen lang. „Wir haben bis Anfang Juni Relegation gespielt. Und da wir festgestellt haben, dass viele Mannschaften, die in die Relegation mussten, in der darauffolgenden Saison Probleme hatten, haben wir uns entschieden, den Spielern zumindest drei Wochen Pause zu geben, um besser regenerieren zu können“, so Sträßer, der den Karlburger Anhängern einen nervenaufreibenden Aufstiegskampf in der neuen Saison gerne ersparen möchte.

Später Vorbereitungsauftakt

So ging es erst Ende Juni wieder los mit dem Trainingsbetrieb. „Wir hatten weniger Einheiten und weniger Testspiele, aber die Jungs machen einen guten Job“, betont der Karlburger Coach. „Es herrscht stärkerer Konkurrenzkampf als letzte Saison.“

Einige Entscheidungen hat Sträßer bereits gefällt: Wie in der vergangenen Saison führt Spielmacher Manuel Römlein die Mannschaft als Kapitän aufs Feld, seine Vertreter bleiben Marco Schiebel und Johannes Gold.

Wer jedoch am Sonntag in Aufkirchen bei Dinkelsbühl das Tor hüten wird, hat der Coach noch nicht entschieden. „Das Rennen ist offen“, sagt Patrick Sträßer. Doch egal, ob nun Fabian Brand oder René Kohlhepp zwischen den Pfosten steht, auf den zu nominierenden Schlussmann dürfte eine Menge Arbeit zukommen: Karlburgs sonntäglicher Gegner scheint nach seinem Aufstieg aus der mittelfränkischen Bezirksliga voller Tatendrang und besiegte am Wochenende beim letzten Testspiel den Kreisligisten SpVgg DJK Wolframs-Eschenbach mit 12:1.

Abgänge: Marco Mehling (FC Wiesenfeld-Halsbach), Jan Stoy (FV Wernfeld/Adelsberg), Martin Holzmann (FV Helmstadt). Zugänge: Kai Langer (Junioren Würzburger FV), Markus Füller (TSV Lohr), Andreas Köhler (TSV Retzbach), Dominik Lambrecht, Dominik Höfling (beide FV Karlstadt), Bara Top (TSV Biebelried).

Spielerkader, Tor: Fabian Brand, René Kohlhepp, Jonas Kohlhepp.

Abwehr und Mittelfeld: Johannes Gold, Luca Pfister, Marvin Schramm, Cedric Fenske, Marcel Frank, Markus Füller, Dominik Höfling, Kai Langer, Andreas Köhler, Maurice Kübert, Thorsten Maier, Andreas Rösch, Marco Schiebel, Jan Wabnitz, Michael Wolff, Tobias Wießmann, Janek Kübert.

Angriff: David Machau, Manuel Römlein, Sebastian Stumpf, Bara Top, Dominik Lambrecht, Steffen Bachmann.

Trainer: Patrick Sträßer (seit 2017). Saisonziel: Klassenerhalt. Meistertipp: SV Euerbach/Kützberg, SV Alemannia Haibach.

Internet: www.tsvkarlburg.de

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