Retzbach

Römlein rettet Neuhütten-Wiesthals Punkt in der Nachspielzeit

Die TuS Frammersbach bezieht beim FC Südring in Aschaffenburg eine 0:8-Klatsche. Kein Wunder, dass der Spielertrainer stinksauer ist.

TSV Retzbach – TuS Leider 2:5 (1:1). "Es war wie in den letzten Wochen auch. Wir haben gekämpft und gut gespielt, konnten uns aber nicht belohnen", fasste Retzbachs Trainer Carsten Lanik nach der 2:5-Niederlage gegen den Tabellendritten zusammen. Der TSV-Trainer räumte ein, dass seine Jungs in den ersten 20 Minuten zwar leichte Probleme mit dem Gegner gehabt hätten, ab Mitte der ersten Halbzeit den Gast jedoch komplett im Griff hatten. Alleine an der Chancenverwertung haperte es, so dass Lukas Gößwein erst unmittelbar vor der Pause einen Strafstoß zum 1:1 verwandelte. Auch nach Wiederanpfiff gaben die Hausherren den Ton an, gerieten aber durch einen Strafstoß erneut ins Hintertreffen. Philipp Gößwein glich zwar im Gegenzug aus, doch alles Bemühen des TSV wurde nicht belohnt. Im Gegenteil, der Gast aus Leider, der mit Rückkehrer Daniel Meßner wieder einen Top-Torjäger in den Reihen hat, konterte die Gastgeber eiskalt aus und trat mit einem 5:2-Sieg die Heimreise an.

Tore: 0:1 Philipp Zschirpe (7.), 1:1 Lukas Gößwein (44., Foulelfmeter), 1:2 Daniel Meßner (61., Foulelfmeter), 2:2 Philipp Gößwein (62.), 2:3 Meßner (71.), 2:4 Enes Öncü (72.), 2:5 Meßner (82.). Schiedsrichter: Meding (Ochsenfurt). Zuschauer: 80.

1. FC Südring – TuS Frammersbach 8:0 (2:0). "Südring hat uns vorgeführt. Wenn es am Ende zweistellig ausgegangen wäre, hätten wir uns nicht beschweren dürfen", zeigte sich Frammersbachs Spielertrainer Patrick Amrhein nach der 0:8-Klatsche stinksauer. Seine Mannschaft habe alles vermissen lassen. "Jeder Spieler von uns war schlechter als sein Gegenspieler", urteilte Amrhein, der seine Mannschaft im Vorfeld gewarnt habe, den Gegner nicht ins Spiel kommen zu lassen. Nach schwacher erster Halbzeit habe Frammersbach nach Wiederanpfiff kurzzeitig as gegeben, doch nachdem die Hausherren das 3:0 erzielt hatten, brachen alle Dämme.

Tore: 1:0 Stefan Trivkovic (14.), 2:0 Stevan Zivkovic (22.), 3:0 Matej Buketa (51.), 4:0 Zivkovic (62.), 5:0 Andre Eckert (66.), 6:0 Zivkovic (78.), 7:0, 8:0 Eckert (82., 88.). Schiedsrichter: Urbanczyk (Würzburg). Zuschauer: 50.

TSV Lohr – TV Wasserlos 4:1 (1:1). Nach 0:1-Rückstand setzt sich Lohr am Ende souverän mit 4:1 durch. "In der ersten halben Stunde waren wir nicht im Spiel und immer einen Schritt zu weit weg", fasste Lohrs Spielertrainer Christian Schmitt nach der schwachen Vorstellung in der Anfangsphase zusammen. Doch mit zunehmender Dauer kamen die Platzherren besser ins Spiel und schafften noch vor der Pause das 1:1. Nach der Halbzeit wechselte Schmitt Torjäger Ugur Sen und sich selbst ein, was sich prompt in der Offensive bemerkbar machte. "Ugur Sen war sehr auffällig", sprach Schmitt dem Torschützen zum 2:1 sein Lob aus. Denn kaum eingewechselt, holte Sen einen Strafstoß heraus, den er zudem selbst verwandelte. Spätestens mit dem 3:1 durch Fabian Lurz war der Widerstand von Wasserlos gebrochen.

Tore: 0:1 Niklas Zahn (20.), 1:1 Erhan Dogan (38.), 2:1 Ugur Sen (47., Foulelfmeter), 3:1 Fabian Lurz (64.), 4:1 Jens Kirchgeßner (88.). Schiedsrichter: Bornhorst (Kürnach). Zuschauer: 70.

SSV Kitzingen – TSV Neuhütten-Wiesthal 3:3 (3:2). Manuel Römlein rettet seiner Mannschaft in der Nachspielzeit einen verdienten Punkt. Mit einem Abstauber aus 13 Metern belohnte der spielende Co-Trainer seine Mannschaft in der 93. Minute für den betriebenen Aufwand. Dabei fanden die Gäste in der ersten halben Stunde keinen Zugriff zum Spiel. "Kitzingen war überlegen, wir haben uns in der Defensive fatale Fehler geleistet", urteilte TSV-Sportleiter Bernd Kunkel angesichts der beiden Gegentreffer. Mit dem verwandelten Handelfmeter durch Römlein kam zwischenzeitlich etwas Hoffnung bei den Gästen auf, doch erst mit dem Treffer von Christian Huth zum 2:3 ging beim TSV ein Ruck durch die Reihen. Neuhütten-Wiesthal präsentierte sich von da an mindestens gleichwertig, kam jedoch trotz zweier hochkarätiger Chancen durch Christian Huth kurz vor der Pause nicht zum Erfolg. "In der zweiten Halbzeit waren wir nicht gefährlich genug", bekannte Kunkel und lieferte mit dem verletzungsbedingten Fehlen von Ideengeber Felix Schanbacher auch gleich die Begründung dafür.

Tore: 1:0 Florian Soldner (7.), 2:0 Alexander Schmidbauer (16.), 2:1 Manuel Römlein (21., Handelfmeter), 3:1 Dennis Ketturkat (26.), 3:2 Christian Huth (34.), 3:3 Römlein (90+3). Schiedsrichter: Flach (Hösbach). Zuschauer: 50.

TSV Rottendorf – TSV Keilberg 2:0 (1:0). "Unterm Strich ist der Sieg nicht unverdient. Wir haben es einfach versäumt, den Sack frühzeitig zuzumachen", gab Rottendorfs Trainer Martin Lang nach dem 2:0-Erfolg gegen Keilberg zu. Bereits vor dem Führungstreffer hatte der Tabellenführer einige hochkarätige Möglichkeiten zu verzeichnen, musste sich aber bis zur 38. Minute gedulden, ehe Julian Wolff zum 1:0 traf. Aber auch die Gäste aus Keilberg sorgten für Gefahr vor dem Rottendorfer Kasten. So verzog Ugur Öner einmal denkbar knapp, ehe Torwart Peter Trappschuh gegen ihn in letzter Sekunde rettete. Auch in der zweiten Hälfte erwies sich Keilberg als der erwartet unbequeme Gegner, der sich zweikampfstark präsentierte und überwiegend mit langen Bällen operierte. Nachdem Robin Busch das vorentscheidende 2:0 markiert hatte, warf der Gast zwar noch einmal alles nach vorne, doch blieb es beim letztendlich verdienten Sieg der Hausherren. 

Tore: 1:0 Julian Wolff (38.), 2:0 Robin Busch (64.). Schiedsrichter: Horn (Mönchstockheim). Zuschauer: 150.

Die Partie zwischen der DJK Hain und dem TSV Uettingen wurde abgesagt, weil es beim SV Aalbachtal, der Reserve der Uettinger, Corona-Verdachtsfälle und Kontakt zu den Spielern des TSV gab.

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