Lohr

Reihenweise Bestzeiten für die Lohrer

Bei den alljährlich stattfindenden Bamberg Open wetteifern Schwimmer aus ganz Unterfranken und Teilen Deutschlands um gute Platzierungen. Mit rund 750 Aktiven bei 1320 Einzelstarts zählt dieser Einladungswettkampf zu einem der größten in Franken und ist zudem ein sportliches Highlight der Saison. Dabei geht es nicht nur um die Wettkämpfe, sondern vor allem auch um die Pflege von Freundschaften unter den Sportlern.

Zum fünften Mal war die Schwimmabteilung des TSV Lohr mit einer diesmal kleinen, aber feinen Mannschaft am Start. Hervorragend von ihren Trainern Tessi Christ und Andre Starke eingestellt und von Eltern am Beckenrand lautstark angefeuert, konnten die Lohrer Schwimmer ihre Leistungen deutlich verbessern und auch bereits erste Früchte ihres einwöchigen Trainingslagers ernten, das jedes Jahr in Suhl stattfindet.

Platz eins für Rosa Reitz

Die Wettkämpfe waren hochklassig besetzt und spannend. Die Vereine konnten auf die Platzierungen ihrer oder anderer Schwimmer wetten und dadurch den Punktestand des eigenen Teams erhöhen. Wobei sich die Athleten nicht immer an die Platzierungswetten hielten – manche schwammen auch schneller als angenommen.

Schon in den ersten Wettkämpfen zeigte sich die gute Verfassung der TSV-Jüngsten Jaden Ruf, Tobias Bald, Rosa Reitz, Moritz Kramer und Emil Reitz. Alle zeigten sehr gute Leistungen und verbesserten ihre persönlichen Bestleistungen jeweils um mehr als vier bis sechs Sekunden, Jaden Ruf sogar um über zehn Sekunden. Rosa Reitz belegte in ihrem Jahrgang den ersten Platz.

Theresa Damm ärgert sich

Die Zeiten der Lohrer Schwimmer aus den älteren Jahrgängen, Stefanie Weißbeck, Angelique Ruf, Theresa Damm, Selina Bald und Anton Reitz, waren sehr gut und bewegten sich im oberen Starterfeld. Auch sie verbesserten ihre Zeiten deutlich, was in den nächsten Wettkämpfen für vordere Ränge reichen sollte. Theresa Damm wurde allerdings gleich in ihren ersten beiden Rennen disqualifiziert, da sie sich beim Start zu früh bewegt hatte. Ärgerlich deswegen, weil sie eine Zeit geschwommen war, die auch ihr einen Podestplatz eingebracht hätte.

In der gemischten Staffel (alle Jahrgänge) hatten die TSVler zwar keine Chance gegen Staffeln, die Schwimmer weitaus älterer Jahrgänge in ihren Reihen hatten, dennoch zeigten sie, was in ihnen steckt und bewiesen vor allem das Teamgefühl.

Überraschend war die Nominierung von Melanie Weißbeck zur Zeitnehmer-Obfrau – es war der erste Einsatz als Kampfrichterin für die Lohrerin.

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