KÜLSHEIM

Über 350 Mountainbiker am Start

Ab durch die Prärie: Beim 12-Stunden-Mountainbike-Marathon in Külsheim gingen wieder hunderte Mountainbiker auf den Kurs...

(hpw) Zum bereits achten Mal hieß es „12-Stunden-Mountainbike-Rennen“ und wieder stellten sich Hunderte mit Erfolg der sportlichen Herausforderung. 35 Einzelstarter, 25 Zweierteams, 23 Dreierteams sowie 55 Viererteams kamen ins Ziel im Gewerbepark II in Külsheim. Die Veranstaltung stemmte der FC Külsheim zusammen mit dem Förderverein 2003 des FC Külsheim.

Schon der Freitag hatte sportliche Höhepunkte. Bei „Mini Race“, „Maxi Race“, „Junior Race“ und „Teen race“ gingen die insgesamt 32 jungen Biker auf unterschiedlich langen Strecken und mit viel Begeisterung an den Start. Derweil füllte sich auch allmählich das Fahrerlager für das samstägliche Rennen.

Die Streckenführung über knapp zehn Kilometer pro Runde war die fast gleiche wie im Vorjahr. Auf unterschiedlichem Untergrund verlaufend, mit verausgabenden Anstiegen und schnellen Abfahrten, abenteuerlichen Abschnitten wie an den Panzerhügeln und eher gemütlicheren Passagen, bei denen man es rollen lassen konnte. Die Strecke war insgesamt angenehm trocken, allerdings wiesen die Mulden an den Panzerhügeln so viel Wasser wie wohl noch nie auf.

Das Feld zog sich ziemlich schnell weit auseinander, waren doch sehr unterschiedliche Leistungsklassen am Start. Spitzenfahrer ebenso wie diejenigen, welche lediglich „just for fun“ unterwegs waren. Es half aber alles nichts. Runde um Runde musste gedreht werden. Bis kurz vor der abendlichen Dämmerung galt, den Hintern irgendwie im Sattel zu halten. Die Teamfahrer hatten den Vorteil, zwischendurch ausruhen zu können, die Einzelfahrer blieben permanent unterwegs.

Die Energiedepots konnten in der Wechselzone auf vielerlei Art aufgefüllt werden. Insgesamt 18 Laib Brot lagen mit unterschiedlichem Belag bereit, das Obst aus acht Kisten Äpfeln war mundgerecht geschnitten, 65 Blechkuchen für die Fahrer waren vorhanden, 30 Melonen portioniert oder Fitnesskekse aus 20 unterschiedlichen Rezepten gebacken. Im Fahrerlager gab man sich Tipps für besonders anspruchsvolle Passagen. Zum Thema Panzerhügel hörte man Ratschläge zum Umfahren der hoch mit Wasser gefüllten Mulden.

Die Ergebnisse wurden laufend angezeigt, Rundenzeiten sofort ausgewertet und so wussten alle um ihre momentane Platzierung. Einer der Teilnehmer war mit einer Helmkamera unterwegs, andere mit Wikingerhelmen. Das Rote Kreuz registriert etwa 50 Hilfeleistungen. Drei Mountainbiker kamen ins Krankenhaus, zwei nach Sturzfolgen und einer nach einer allergischen Reaktion nach einem Insektenstich.

Nach 20 Uhr stieg die Spannung nochmals an. Die Frage war, welches Team oder welcher Einzelstarter wagten es, nochmals eine Runde in Angriff zu nehmen. Das brisante dabei, wer nicht rechtzeitig ins Ziel kommt, wird komplett aus der Wertung genommen. Für die meisten galt die gelungene Zielankunft als prächtiger Abschluss eines sportlichen Tages. Nach zwölf Stunden Schweiß, Quälerei und viel Spaß moderierte Josef Hochstatter die Siegerehrung.

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