Berlin

Piatek: Trainerwechsel haben es nicht einfach gemacht

Krzysztof Piatek       -  Krzysztof Piatek spielt seit einem Jahr für Hertha BSC.
Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/ZB | Krzysztof Piatek spielt seit einem Jahr für Hertha BSC.

„Die Bundesliga ist anders als die Serie A”, sagte der 25 Jahre alte Angreifer des Berliner Fußball-Bundesligisten in einem Interview der „Sport Bild”. „Ich glaube, man braucht etwa ein Jahr, um sich an die Verteidiger, das Tempo und die Räume im Spiel zu gewöhnen. Jetzt weiß ich besser, wo ich die Chancen finde, um Tore zu erzielen.”

Der polnische Nationalspieler war vor einem Jahr vom damaligen Hertha-Trainer Jürgen Klinsmann und dem damaligen Manager Michael Preetz vom AC Mailand geholt worden. Es folgten Alexander Nouri, Bruno Labbadia und Pal Dardai auf dem Trainerposten. „Das hat es mir in diesem Jahr nicht unbedingt einfach gemacht”, sagte Piatek. Als neuer Spieler brauche man eigentlich etwas Zeit und Ruhe zur Eingewöhnung. In der aktuellen Spielzeit kommt Piatek auf fünf Ligatore für die Hertha, die auf Platz 15 gegen den Abstieg kämpft.

Hertha-Kapitän Niklas Stark hofft ausgerechnet im Duell mit dem Tabellenzweiten RB Leipzig auf eine Belohnung für die zuletzt gezeigten Leistungen des Berliner Bundesligisten. „Wir haben es uns in den letzten Spielen so ein bisschen verdient, auch mal Glück zu haben”, sagte der Nationalspieler in einer digitalen Medienrunde.

Unter dem Trainer Dardai warten die Hauptstädter allerdings noch auf ihren ersten Sieg. Hertha kassierte Niederlagen gegen Eintracht Frankfurt und den FC Bayern München. Am vergangenen Samstag gab es beim Aufsteiger VfB Stuttgart ein Remis. Leipzig sei ein starker Gegner, konstatierte Stark: „Aber warum sollen wir gegen die nicht Punkte hierbehalten - so gehen wir auch ins Spiel.”

Die Partie findet am kommenden Sonntag (15.30 Uhr/Sky) in Berlin statt. Hertha konnte gegen die Leipziger bisher daheim noch nie gewinnen, sie verlor alle vier Partien gegen RB im Olympiastadion. „Jeder kann die Tabelle lesen, jeder weiß, dass es jetzt um Punkte geht”, betonte der 25 Jahre alte Stark.

© dpa-infocom, dpa:210217-99-475010/3

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