Baku

Pirelli will Verstappens Reifenplatzer schnell aufklären

Pechvogel       -  Max Verstappen sitzt nach dem Renn-Aus durch einen Reifenplatzer auf seinem Rennwagen.
Foto: Maxim Shemetov/Pool Reuters/AP/dpa | Max Verstappen sitzt nach dem Renn-Aus durch einen Reifenplatzer auf seinem Rennwagen.

„Wir werden nicht nur die beschädigten Reifen unter dem Mikroskop untersuchen, sondern auch vollständige, um uns ein Bild zu machen, was es gewesen ist”, sagte Pirelli-Sportchef Mario Isola in Baku.

Am Sonntag hatte der geplatzte linke Hinterreifen Verstappen den schon sicher geglaubten Sieg am Kaspischen Meer gekostet. Zuvor war Lance Stroll an seinem Aston Martin der gleiche Reifen geplatzt. Beide Fahrer krachten bei Geschwindigkeiten von jeweils mehr als 300 km/h in die Streckenbegrenzungen, blieben aber unverletzt. „Das waren keine Reifenschäden aufgrund zu großer Abnutzung”, sagte Isola. Demnach könnten Trümmerteile der Grund für die Probleme sein.

„So nah am Rennen können wir noch keine Schlussfolgerungen treffen”, sagte Isola und sprach von „ein paar Indizien, mehr nicht”. Ein Ergebnis könne erst nach einer Untersuchung im Labor in Mailand erfolgen. Die betreffenden Pneus wurden bereits verschickt, um noch vor dem kommenden Rennen in Frankreich in knapp zwei Wochen ein Resultat präsentieren zu können.

„Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich über ein Teil gefahren bin, denn ich traf mehrere Runden exakt die gleiche Linienwahl”, hatte Verstappen bereits kurz nach Rennende gesagt: „Pirelli wird natürlich sagen, dass es ein Fremdkörper war, das tun sie immer.” Den Grand Prix gewann am Ende Verstappens Red-Bull-Teamkollege Sergio Perez aus Mexiko vor dem viermaligen Weltmeister Sebastian Vettel im Aston Martin.

© dpa-infocom, dpa:210607-99-894580/2

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dpa
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