Leipzig

RB-Coach Nagelsmann erwartet Gladbacher Rotation

Julian Nagelsmann       -  Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann trifft mit seinem Team auf Borussia Mönchengladbach.
Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa | Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann trifft mit seinem Team auf Borussia Mönchengladbach.

„Wir versuchen zu prognostizieren, wer beginnt und wer spielen wird. Vor dem Spiel in der Hinrunde war es auch so, dass Marco ein bissel gewechselt hat, das ist ganz normal wenn du unter der Woche Champions League spielst und ein paar Spieler angeschlagen sind”, sagte Nagelsmann vor dem Duell am Samstag (18.30 Uhr/Sky).

Taktisch gesehen gibt Nagelsmann aber zu, dass der Matchplan schwierig sei. „Es ist insgesamt nicht ganz so einfach Gladbach vorzubereiten, von daher werden wir uns auf die Prinzipien vorbereiten, wie sie spielen mit Ball, wie sie anlaufen. Sie spielen auch verschiedene Grundordnungen, da sind schon gewisse Muster zu erkennen”, sagte der RB-Cheftrainer. Er wolle daher „nicht so extrem auf das Personal eingehen, mehr auf die Grundidee”.

Bis auf Konrad Laimer und Dominik Szoboszlai sind alle Spieler einsatzbereit. Trotz des deutlichen 3:0-Erfolgs bei Hertha BSC könne sich Nagelsmann dennoch Änderungen in der Startelf vorstellen. „Einige Spieler haben sich ein gewisses Standing erarbeitet, das spricht dann auch für sie”, erklärte der Coach hinsichtlich Dayot Upamecano oder Kevin Kampl. Das würde auch für einen Einsatz von Emil Forsberg sprechen, der wieder schmerzfrei im Mannschaftstraining agierte.

Nagelsmann zeigte im Vorfeld des Spiels viel Verständnis für Trainerkollege Marco Rose gezeigt. „Natürlich kann ich mitfühlen, ich betone oft bei allen möglichen Transferthemen rund um Spieler und Trainer, das gehört einfach zum Fußball-Business dazu. Ich finde es grundsätzlich nicht gut, dass Marco ein Vorwurf gemacht wird”, sagte der RB-Coach. „Er hat einen Vertrag unterzeichnet mit einer Ausstiegsklausel, von der er jetzt Gebrauch macht. Grundsätzlich kommen die Fragen dazu, das war bei mir auch so”, betonte Nagelsmann, der vor seinem Wechsel 2019 zu RB auch frühzeitig in Hoffenheim seinen Abschied verkündet hatte.

Daher machte er sich für seinen Trainerkollegen stark. „Ich kenne Marco, er ist ein sehr cooler Typ und dazu ein sehr guter Trainer, er hat eine gute Beziehung zu seinen Spielern, es wird da nicht so dramatisch ausfallen, dass es da einen Bruch gibt”, sagte Nagelsmann und fügte an: „Ich habe nicht den Eindruck, dass die Spieler jetzt weniger laufen, nur weil Marco den Verein verlässt. Die Unruhe muss nicht sein, ich freue mich auf das Spiel und glaube, dass Gladbach mit seinem Trainer und den Spielern Vollgas geben wird am Samstagabend.”

Die Borussen hatten Ende Oktober 2020 das Hinspiel ausgerechnet durch einen Treffer des damals noch ausgeliehenen RB-Spielers Hannes Wolf mit 1:0 gewonnen und somit den Sprung von RB an die Tabellenspitze verhindert. Beim letzten Auftritt der Gladbacher in der Heimatstadt ihres Noch-Trainers Rose, der im Sommer zu Borussia Dortmund wechselt, gab es ein 2:2. Zuvor hatte RB fünf von sieben Bundesliga-Begegnungen gewonnen, zwei Spiele endeten mit einem Remis.

© dpa-infocom, dpa:210225-99-591700/2

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