FUßBALL: TESTSPIELE

Aubstadts Trainer Francic schwankt zwischen Lob und Kritik

Fußball

Testspiele

FT Schweinfurt – TSV Aubstadt 2:3 (1:2). Trainer warnen in der Regel davor, Ergebnisse von Testspielen zu hoch zu hängen. Besonders dann, wenn sie gegen unterklassige Gegner hoch ausfallen. Die des TSV Aubstadt fielen nach 5:0 (Thulba), 7:0 (Rimpar), 8:1 (Kickers U19) am vergangenen Wochenende zunehmend niedriger aus mit dem 3:1 am Samstag in Höchberg und dem 3:2 am Sonntag beim Landesliga-Neunten FT Schweinfurt. Dennoch kein Grund für Trainer Josef Francic, schwarz zu sehen. Er weiß das anders einzuschätzen als den bloßen Zahlen nach, hatte er doch kein einziges Mal eine mögliche Startelf am Start. „Wir haben so durchgemischt, dass alle zum Spielen kamen.“ Und zum Ergebnis: „Es hätte auch 10:3 ausgehen können.“

Angetan war er schon mal von der Größe und Qualität des Kunstrasen-Felds im Willy-Sachs-Stadion. „Wir haben technisch sauber gespielt. Aber unsere Gegner sind top motiviert und gehen robust in die Zweikämpfe. Wir waren jedoch vor dem Tor etwas zu ballverliebt und haben zu kompliziert gespielt. Es gab aber auch einige sehr gute Aktionen.“ Wie Höchberg agierten auch die Turner mit einer Fünfer-Kette. „Da muss man, wenn man schon durchkommt, Chancen konsequenter nutzen.“ In der letzten halben Stunde wechselte Francic noch ein paar Spieler ein, die schon am Vortag in Höchberg gespielt hatten. Philipp Kleinhenz ließ zunächst zwei dicke Chancen im Sechzehner liegen, ehe er dann zum 3:1 traf.

„Letzten Endes waren trotz aller Überlegenheit die Beine auch müde nach den harten Trainingseinheiten unter der Woche und zwei Spielen am Wochenende. Die letzte Konsequenz, vorne wie hinten, fehlte aber schon. Man darf das in so einem Vorbereitungsspiel aber nicht so kleinlich sehen. Positiv für mich ist, in welchem Zustand der eine oder andere ist, besonders die zuletzt angeschlagenen Dellinger, Behr und Bieber. In zwei Wochen geht?s ja los gegen Garching“, fasste Francic das Geschehen zusammen. Davor geht es aber von diesen Donnerstag bis Sonntag in ein Trainingslager in der Sportschule Hennef, wo am Feinschliff gearbeitet werden soll.“ (rd)

Tore: 0:1 Christoph Schmidt (12.), 1:1 Maximilian Mosandl (14.), 1:2 Martin Thomann (24.), 1:3 Philipp Kleinhenz (76.), 2:3 Tyrell Walton (78.).

ASV Rimpar – TSV Großbardorf 0:3 (0:3). Auch im Testspiel gegen den abstiegsbedrohten Landesligisten ASV Rimpar zeigte sich der TSV Großbardorf torhungrig. Dies allerdings nur vor dem Wechsel, als man alle drei Treffer erzielte. Trainer André Betz hatte seine Startelf gegenüber der Partie am Samstag gegen Unterpleichfeld (6:0) auf sieben Positionen verändert. Nur Xaver Müller, Lukas Dinkel, André Rieß und Christoph Rützel standen schon am Samstag beim Anpfiff auf dem Platz. „Jeder sollte am Wochenende seine Spielzeit bekommen.“ Betz probierte in der Defensive eine Dreierkette mit Rützel, Markus Kirchner und Jonas Alber und befand, dass diese Drei ihre Sache gut gemacht hätten. „Der Gastgeber hatte auf dem engen Kunstrasenplatz in den gesamten 90 Minuten nur eine einzige gefährliche Aktion“, berichtete der TSV-Coach.

Vom Anpfiff weg übernahmen die Gäste das Kommando und gingen bereits in der zweiten Minute durch Adrian Reith, der eine Flanke von Lukas Dinkel volley nahm und im ASV-Gehäuse versenkte, in Führung. Nach einer Ecke erhöhte Markus Kirchner per Kopf. Den Endstand besorgte bereits nach 28 Minuten Florian Dietz. „Das Einzige, was man uns heute vorwerfen kann, ist, dass wir nach der Pause es bei diesen drei Toren belassen haben, obwohl wir noch viele Chancen hatten. Da haben wir zu viel liegen gelassen. Wir hätten eigentlich höher gewinnen müssen. Allerdings waren wir auch in der zweiten Halbzeit aggressiv. Insgesamt hat man den Unterschied zwischen Bayern- und Landesliga deutlich gemerkt“, bilanzierte Betz. (gmad)

Tore: 0:1 Adrian Reith (2.), 0:2 Markus Kirchner (20.), 0:3 Florian Dietz (28.).

SV Walldorf – SV Rödelmaier 2:6 (2:2). Trotz des klaren 6:2-Erfolgs gegen den SV Walldorf war Werner Feder, Trainer des Bezirksligisten SV Rödelmaier, nicht ganz zufrieden mit seiner Mannschaft. „Wir haben versucht, Druck auf den Gegner auszuüben und hatten auch viele Balleroberungen. Zwar haben wir die Partie klar dominiert, aber viele Chancen im Strafraum schlecht zu Ende gespielt. Phasenweise haben wir zu schlampig agiert. Auch die beiden Gegentreffer haben mich sehr geärgert. Der Foulelfmeter war völlig unnötig und hinten waren wir stellenweise zu sorglos“, bemängelte Feder.

Die Thüringer ließen nach der Pause kräftemäßig nach. Aber auch in den zweiten 45 Minuten ließen sich die Feder-Schützlinge nach Ansicht ihres Trainers zu oft auf einen Schlagabtausch ein. Trotzdem nutzte der SVR die kräftemäßige Überlegenheit zu vier Treffern. Zufrieden war Feder hingegen mit dem Trainingslager, das der Rödelmaierer Tross in Tschechien absolviert hatte. „Da konnten wir vor allem taktisch gut arbeiten.“ (gmad)

Tore: 0:1 Marcel Gernert (8.), 1:1 Lukas Schmidt (23.), 1:2 Sebastian Schneyer (30.), 2:2 Tino Gleiche (36., Foulelfmeter), 2:3 Marcel Gernert (59.), 2:4 Athanasios Dinudis (62.), 2:5 Branko Krizanovic (75.), 2:6 Athanasios Dinudis (90.).

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