FUßBALL: BAYERNLIGA NORD

Julian Schneider hält den Dreier fest

Fußball

Bayernliga Nord DJK Gebenbach – TSV Großbardorf 1:2 (1:1)

Der Bayernligist TSV Großbardorf schwimmt weiterhin auf der Erfolgswelle. Die Mannschaft von Cheftrainer André Betz ließ sich auch vom letztjährigen Vizemeister DJK Gebenbach nicht aufhalten und nahm diese schwere Hürde mit einem 2:1 (1:1)-Erfolg. „Es war ein richtiges Spitzenspiel auf einem Top-Niveau. Unser Sieg war meiner Meinung nach auch verdient, da wir ein Quäntchen besser und vor allem effektiver waren.“ Betz berichtete weiter, dass selbst Gebenbachs Trainer Faruk Maloku den Bardorfer Erfolg als „nicht unverdient“ bezeichnet habe.

Guter Start

Vom Anpfiff weg waren die Grabfeld-Gallier hellwach und jedem der Spieler merkte man das durch die Erfolge gewonnene Selbstvertrauen an. „Wir sind gut ins Spiel gekommen und waren in den ersten 20 bis 25 Minuten eindeutig das bessere Team. Vor allem unser schnelles Umschaltspiel hat gut geklappt“, freute sich der TSV-Coach. Nach einem Ballgewinn führte ein schnelles Umschalten auch zur Führung. André Rieß spielte das Leder sofort in die Tiefe und der schnelle Adrian Reith war auf und davon, umkurvte noch DJK-Schlussmann Michael Nitzbon und schob zum umjubelten 1:0 ein.

In der Folgezeit fingen sich aber die Hausherren, wurden nun ihrerseits stärker und erspielten sich auch einige gute Möglichkeiten. Aber zunächst verhinderte TSV-Torhüter Julian Schneider noch den Ausgleich, als er in mehreren 1:1-Situationen bestätigte, dass er sich derzeit in ausgezeichneter Form befindet. So in der 25. Minute, als er eine große DJK-Chance durch eine Glanzparade gegen André Klahn zunichte machte. Machtlos war er allerdings beim Ausgleich der Platzherren, den Fabio Pirner per Freistoß aus 35 Metern in den Winkel erzielte. „Das 1:1 zur Pause war sicher nicht unverdient“, urteilte Betz, der aber zu seiner Freude feststellen durfte, dass „wir in der Defensive viel stabiler als zuletzt gegen Ansbach waren.“

Änderung des Spielsystems

Mit Beginn der zweiten Halbzeit änderte Betz sein Spielsystem etwas. „Wir wollten die Platzherren weg von unserem Tor halten und standen deshalb etwas höher“, erklärte der TSV-Coach. Und das fruchtete auch, denn die DJK kam zunächst zu keiner nennenswerten Torchance mehr. Ganz im Gegensatz zu den Grabfeldern. Aber Simon Snaschel setzte seinen Kopfball nach einer Schönwiesner-Flanke zu hoch an. Doch dann war es soweit: Schönwiesner, der im zentralen Mittelfeld agierte, bediente auf der linken Seite André Rieß, der nach innen zog und aus gut 20 Metern mit seinem starken rechten Fuß abzog. Wie ein Strich schlug das Leder unhaltbar für Nitzbon genau im oberen Winkel ein (65.). Der TSV führte wieder.

In der letzten Viertelstunde warf der Gastgeber noch einmal alles nach vorne. Dadurch ergaben sich zwangsläufig Konterchancen für die Gäste, die diese aber nicht konsequent zu Ende spielten. Dennoch blieb es beim 2:1 für die Grabfelder, da sie eben in Julian Schneider einen an diesem Tag überragenden Keeper hatten. Einfach sensationell, wie er in der 84. Minute einen Becker-Kopfball aus fünf Metern noch um den Pfosten drehte und so das 2:2 verhinderte. „Mein erster Weg nach dem Abpfiff ging auch zu Julian. Das war eine Wahnsinns-Rettungstat. Julian befindet sich eben in absoluter Topform.“ Betz wusste eben ganz genau, wem er diesen Dreier besonders zu verdanken hatte.

Gebenbach: Nitzbon, Ceesay, Fischer (85. Kohler), Biermeier, Becker, Haller, Gorgiev, Pirner, (69. Epifani), Böhm, Lindner, Klahn (75. Hofmann).

Großbardorf: Schneider – Müller, Reitstetter, Hölderle, Poznic – Piecha, Schönwiesner – Reith, Zehe (89. Illig), Rieß (80. Fleischer) – Snaschel (75. Dinkel).

Schiedsrichter: Wittmann (Wendelskirchen). Zuschauer: 400.

Tore: 0:1 Reith (12.),1:1 Pirner (39.), 1:2 Rieß (65.). (gmad)

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