KEGELN: ZWEITE BUNDESLIGA MÄNNER

Der Meister patzt

Der TSV Großbardorf ist Meister der 2. Bundesliga Nord/Mitte im Kegeln. Am größten Erfolg in der Vereinsgeschichte waren beteiligt: Andy Behr (hinten von links), Stefan Roth, Pascal Schneider, Patrick Ortloff, Marco Schmitt, Trainer Axel Tüchert sowie René Wagner (vorne von links), Torsten Frank, Christian Helmerich und Matthias Menninger. Foto: Günter Madrenas

Kegeln (mad)

2. Bundesliga N/M Männer, 120 Wurf

 

ESV Schweinfurt – Victoria Bamberg II 6:2  
Nibelungen Lorsch II – RW Hirschau 2:6  
SC Luhe-Wildenau – KV Liedolsheim 2:6  
TSV Großbardorf – TSG Kaiserslautern 3:5  
SKC Weiden – FSV Erlangen Bruck 3:5  

 

 

1. (1.) TSV Großbardorf 17 89 28 : 6  
2. (2.) TSG Kaiserslautern 17 80 25 : 9  
3. (3.) RW Hirschau 17 80.5 23 : 11  
4. (4.) ESV Schweinfurt 17 76 21 : 13  
5. (5.) FSV Erlangen Bruck 17 74 18 : 16  
6. (6.) SKC Weiden 17 63 14 : 20  
7. (7.) Victoria Bamberg II 17 57.5 13 : 21  
8. (8.) Nibelungen Lorsch II 17 59 12 : 22  
9. (9.) SC Luhe-Wildenau 17 53 8 : 26  
10. (10.) KV Liedolsheim 17 48 8 : 26  

 

TSV Großbardorf – TSG Kaiserslautern 3:5 (3444:3469/12:12). Auch im vierten Spiel gegen die TSG Kaiserslautern gelang dem TSV Großbardorf, der bereits vor Spielbeginn als Meister der Zweiten Bundesliga Nord/Mitte feststand, kein Sieg. Die Pfälzer setzten sich nach ihrem 6:2-Erfolg im Hinspiel auch im Rückspiel mit 5:3 durch und vermasselten damit den Grabfeldern ihre makellose Heimbilanz von vorher acht Heimsiegen. Deshalb war TSV-Trainer Axel Tüchert hinterher auch bedient. Vor allem deshalb, weil nicht alle eingesetzten Kegler seine Erwartungen erfüllt hatten.

Pascal Schneider gleicht aus

Im Startpaar schickte Tüchert Andy Behr (gegen Sebastian Peter) und Pascal Schneider (gegen Pascal Kappler) an den Start. Schneider war mit seinen erzielten 616 Kegel zusammen mit Christian Helmerich, der ebenfalls 616 Hölzer zu Fall brachte, Tagesbester. Beide waren aber die Einzigen aus dem TSV-Sextett, die die 600er-Marke übertrafen. Behr zeigte zwar auf die Vollen eine ordentliche Leistung, konnte aber auf Abraum nicht sein Leistungsvermögen abrufen. Deshalb musste er den Mannschaftspunkt (MP) seinem Kontrahenten, mit 602 Holz bester TSG-Kegler, mit 1:3 Satzpunkten (SP) und 558:602 Kegeln überlassen. Für den 1:1-Ausgleich sorgte Schneider, der eine äußerst solide Leistung (153, 153, 160, 150) ablieferte und sein direktes Duell bei 3:1 SP siegreich beendete, da Kappler bei 596 Kegel stehen blieb. Damit stand es nach Durchgang eins 1:1 und 1198:1174 zugunsten der Gäste.

Im Mittelabschnitt kegelten Christian Helmerich gegen Andreas Wagner sowie René Wagner gegen Pascal Nikiel. Dabei wurde Helmerich seiner Favoritenrolle gerecht, obwohl er mit seiner gebotenen Vorstellung nicht ganz zufrieden war: „Das war heute mehr Kampf.“ Zufrieden dürfte er allerdings mit seiner letzten Bahn gewesen sein, denn da kam er auf sehr gute 174 Kegel. Trotz seiner Unzufriedenheit holte er den MP für sein Team bei 4:0 SP und 616:551 Kegel. Das gelang aber Wagner nicht, der sich im gesamten Verlauf schwer tat. Besonders in den Sätzen eins und vier enttäuschte er und erzielte nur 125 bzw. 121 Kegel und insgesamt lediglich 530 Hölzer. Somit musste er sich bei 1:3 SP Nikiel, der 556 Kegel erreichte, geschlagen geben. Damit lautete der Zwischenstand 2:2 und der Gastgeber hatte 15 Kegel Vorsprung.

Nun kam es auf den Schlussdurchgang an, in dem der TSV-Coach Marco Schmitt und Patrick Ortloff aufbot, die gegen Christian Klaus bzw. Alexander Schöpe diesen knappen Vorsprung verteidigen sollten. Schmitt zeigte mit 156 und 157 Kegel eine solide Leistung, wurde aber danach wie abgesprochen durch Matthias Menninger ersetzt, der 128 und 144 Kegel spielte. Zusammen reichte es für den dritten MP für die Hausherren bei 3:1 SP und 585:565 Kegeln. Doch dieser Vorsprung von nunmehr 35 Hölzer reichte nicht zum Erfolg, da Mannschaftskapitän Patrick Ortloff alle vier Sätze abgeben musste und nur 539 Kegel erreichte. Schöpe dagegen gelangen 60 Holz mehr und damit wandelte er den Rückstand der Gäste in einen Vorsprung von 25 Kegel um.

Aufstiegsturnier in Bindlach

Das Aufstiegsturnier der vier Staffelsieger, von denen sich danach zwei Erstbundesligist nennen dürfen, findet am Osterwochenende auf der Vier-Bahnen-Anlage in Bindlach statt. Dann wollen die Bardorfer besser auftreten und zu den beiden Aufsteigern gehören.

Großbardorf: Andy Behr 558, Pascal Schneider 616 (1 MP), Christian Helmerich 616 (1 MP), René Wagner 530, Marco Schmitt/Matthias Menninger 585 (1 MP), Patrick Ortloff 539.

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