HANDBALL: 3. LIGA MITTE

HSC leistet sich einen kollektiven Einbruch

Handball

3. Liga Männer Mitte

 

Oftersheim/Schwetzingen – HSG Bieberau-Modau 25:23  
TV Großsachsen – SC DHfK Leipzig II 40:27  
TV Kirchzell – HSG Dutenh./Münchholzh. II 21:28  
HSG Rodgau Nieder-Roden – SG Leutershausen 30:30  
HSG Hanau – HC Elbflorenz II 33:24  
Northeimer HC – SG Nußloch 28:37  
TV Großwallstadt – HSC Bad Neustadt 34:23  

 

 

1. (1.) TV Großwallstadt 14 11 1 2 407 : 328 23 : 5  
2. (3.) Rodgau Nieder-Roden 14 8 4 2 389 : 365 20 : 8  
3. (5.) SG Nußloch 14 10 0 4 419 : 365 20 : 8  
4. (2.) SG Leutershausen 14 9 2 3 407 : 377 20 : 8  
5. (4.) HSG Bieberau-Modau 14 9 0 5 385 : 347 18 : 10  
6. (6.) Dutenh./;Münchholzh. II 14 7 2 5 353 : 344 16 : 12  
7. (7.) HSG Hanau 14 7 2 5 385 : 362 16 : 12  
8. (8.) SC DHfK Leipzig II 14 7 0 7 412 : 421 14 : 14  
9. (9.) GSV Eintracht Baunatal 14 5 4 5 394 : 383 14 : 14  
10. (10.) Oftersh./Schwetzingen 14 6 2 6 362 : 366 14 : 14  
11. (12.) TV Großsachsen 14 5 3 6 385 : 388 13 : 15  
12. (11.) TV Gelnhausen 14 5 2 7 385 : 402 12 : 16  
13. (13.) TV Kirchzell 14 3 2 9 323 : 364 8 : 20  
14. (14.) HC Elbflorenz II 14 4 0 10 363 : 422 8 : 20  
15. (15.) Northeimer HC 14 2 3 9 362 : 434 7 : 21  
16. (16.) HSC Bad Neustadt 14 0 1 13 345 : 408 1 : 27  

 

ie nächsten Spiele, Freitag, 20 Uhr: Bieberau-Modau – Großwallstadt, Samstag, 18 Uhr: Baunatal – Leutershausen, 18.30 Uhr: Elbflorenz II – Northeim, 19.30 Uhr: Gelnhausen – Rodgau Nieder-Roden, Bad Neustadt – Oftersheim/Schwetzingen, Dutenh./Münchholzh. II – Großsachsen, Sonntag, 16.30 Uhr: Leipzig II – Kirchzell, 17 Uhr: Nußloch – Hanau

TV Großwallstadt – HSC Bad Neustadt 34:23 (15:12). Die Rotmilane des HSC Bad Neustadt kehrten wie befürchtet ohne Erfolgserlebnis aus Elsenfeld zurück. Die Niederlage in ihrer Deutlichkeit kam allerdings erst in den letzten 20 Minuten zustande, beim 24:20-Zwischenstand war aus Sicht der Rot-Weißen noch eine Überraschung möglich. Doch dann verfiel man wieder in alte Fehler: man verlor völlig unnötig durch technische Fehler den Ballbesitz, war mit unpräzisen Würfen nicht in der Lage, die zugegebenbermaßen starken TV-Keeper Jan-Steffen Redwitz oder Can Ademir zu bezwingen und vergab Strafwürfe – da war die Partie allerdings schon entschieden.

TVG zieht das Tempo an

Die Begegnung begann aus Sicht der Gäste, die wie angekündigt von Geschäftsführer Dieter Schulz gecoacht wurden, denkbar schlecht. Der Tabellenführer, der mit diesem Sieg seinen Vorsprung auf drei Punkte ausbaute, schloss seine ersten Angriffe gekonnt ab und lag nach zwei Minuten mit 3:0 in Führung. Doch die Gastgeber, die auf die Leistungsträger Tom Spieß und Lars Spieß sowie den erkrankten Jan Winkler verzichten mussten, agierten dann zu fahrlässig im Abschluss, was Max Bauer mit einem Doppelpack zum 3:2 bestrafte. Doch die Schützlinge von Ralf Bader zogen sofort das Tempo an, Mario Stark und Michael Spatz bauten den Vorsprung auf 6:2 aus.

Hines trifft zum 9:9

Doch der Kampfgeist der Gäste war nicht zu kritisieren, sie legten nun Schwächen in der TVG-Deckung bloß und feierten nach einer Viertelstunde den 8:8-Ausgleichstreffer durch Max Drude. Da zog Bader die Notbremse mit einer Auszeit, nach dem 9:9 durch Gary Hines parierte Redwitz zweimal und kochte Hines danach bei einem Siebenmeter ab. Drei Treffer von Spatz und ein Tor des angeschlagenen Jan Blank brachten die Hausherren wieder deutlicher in Front (13:9), mit Vorsprung für den Favoriten ging es in einer insgesamt mäßigen Partie, da von vielen handwerklichen Mängeln überschattet, in die Kabine.

Zu leichte Ballverluste

Den Vorsprung verwaltete der Meisterschaftsfavorit bis zum Stand von 24:20, dann folgte ein kollektiver Einbruch des Aufsteigers. Die Großwallstädter schlossen nun konzentriert ab, die Untermain-Truppe kam aber auch einfach in Ballbesitz, weil sich die Saalestädter zu oft und unerzwungen um den Ballbesitz brachten. Als der zwischenzeitlich im TVG-Tor eingesetzte Can Adanir dann auch noch einen Strafwurf parierte, war dies zehn Minuten vor dem Abpfiff die Entscheidung. Denn seine Vorderleute, allen voran Florian Eisenträger und Michael Spatz legten Lücken in der gegnerischen Deckung bloß, die nun auch der zwischen den Pfosten stehende Nick Weber nicht zu stopfen wusste.

Der Slowene Marko Matjasevic taute nun regelrecht auf. Er sowie Bergau und Stark sorgten für das 29:21. Da waren noch fünf Minuten zu spielen. Dass Spatz mit einem Siebenmeter an Weber und Krisztian Galli bei der gleichen Übung am Adanir scheiterten, hatte keinen Einfluss mehr auf den Spielausgang. (ba)

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