FUßBALL: BEZIRKSLIGA OST

Keine Panik an der Fridritter Straße

Ob Strahlungens Trainer Thorsten Seufert (links) im Derby gegen Münnerstadt selbst eingreift? Er denkt nach zuletzt neun Gegentoren in zwei Spielen jedenfalls über personelle Änderungen nach.
Ob Strahlungens Trainer Thorsten Seufert (links) im Derby gegen Münnerstadt selbst eingreift? Er denkt nach zuletzt neun Gegentoren in zwei Spielen jedenfalls über personelle Änderungen nach. Foto: Anand Anders

Fußball (dr)

Bezirksliga Ost Samstag, 17 Uhr FC Strahlungen – TSV Münnerstadt

Dass ein Trainer eine 0:4-Niederlage, in diesem Fall gegen den SV Riedenberg, als „kleiner Schritt in die richtige Richtung“ bezeichnet, kommt nicht allzu häufig vor. Thorsten Seufert, der Trainer des Bezirksligisten FC Strahlungen, hat den Satz so gesagt. Er irritiert auf den ersten Blick. Er wird aber durchaus sinnvoll, wenn man Seuferts Vergleichsgröße kennt. Sie ist das 2:5 in Dampfach. „Da haben wir zwar zwei Tore geschossen, hatten aber eigentlich überhaupt keine Torchancen. Das war gegen Riedenberg anders. Da hatten wir welche. Und wenn wir zum 1:1 gekommen wären oder auf 1:2 verkürzt hätten, wäre es anders gelaufen.“

Ex-Profi Seufert hatte in dieser Woche zwei Baustellen zu bearbeiten. Die eine betraf nach neun Gegentoren in den letzten 180 Minuten das Defensivverhalten seiner Mannschaft. Man habe es den Gegnern zu einfach gemacht, zu treffen, moniert Seufert. „Ich habe mir natürlich ein bisschen was überlegt“, deutet Seufert an, dass er möglicherweise im Derby gegen den TSV Münnerstadt personelle oder taktische Änderungen vornehmen wird.

Daneben war es ihm wichtig, nach den jüngsten Klatschen ja keine Panik an der Fridritter Straße aufkommen zu lassen. „Ich musste niemanden aufbauen. Wir wissen, wie schwer es in der Bezirksliga ist“, sagt er und ergänzt: „Es gibt keinen Grund, eine Krise auszurufen.“ Alles gut, meldet er. Und: Mit 14 Zählern nach neun Spielen „passt punktemäßig alles. Wir müssen jetzt halt schauen, dass wir unser Boot wieder in die richtige Richtung lenken.“

Für die ausgerufene Wende gibt es keine bessere Gelegenheit als das Spiel gegen den „großen Nachbarn“, so Seufert, aus Münnerstadt. „Wir freuen uns auf dieses Spiel. Für meine Jungs, die meisten sind ja Strahlunger, ist diese Partie eine besondere“, weiß Seufert, der großen Respekt vor dem Gegner zeigt. Der TSV sei in der Breite mit am besten aufgestellt und „in diesem Spiel der Favorit“. Mit dem Ex-Grabfeld-Gallier Simon Snaschel (8) weiß TSV-Trainer Thomas Dietz einen der besten Torjäger der Liga in seinen Reihen. Dem Gegner treten die Strahlunger komplett gegenüber, allenfalls der angeschlagene Benedikt Bötsch ist fraglich.

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