Tennis:

Deutlicher Erfolg nach engen Partien

Siegte nach mehr als zwei Stunden: Astrid Tschochner-Kunik.
Foto: Günter Madrenas | Siegte nach mehr als zwei Stunden: Astrid Tschochner-Kunik.

Tennis (mad)

Bezirksklasse 1 Frauen 30 (106)
 
SG Margetshöchheim – TC Volkach 2:19  
TC Blau-Weiß Sulzfeld – DJK Hirschfeld 21:0  
TC RW Gerolzhofen – TV Dettelbach 17:4  
 
1. (1.) TC RW Gerolzhofen 2 2 0 0 33 : 9 4 : 0  
2. (2.) TC Volkach 2 2 0 0 33 : 9 4 : 0  
3. (5.) TC Blau-Weiß Sulzfeld 2 1 0 1 28 : 14 2 : 2  
4. (3.) TV Dettelbach 2 1 0 1 15 : 27 2 : 2  
5. (4.) SG Margetshöchheim 2 0 0 2 12 : 30 0 : 4  
6. (6.) DJK Hirschfeld 2 0 0 2 5 : 37 0 : 4  

TC BW Sulzfeld – DJK Hirschfeld 21:0

Von einem „Mordssieg“ sprach Maria Meder, Mannschaftsführerin der Frauen-30-Mannschaft aus Sulzfeld, hatte ihre Truppe doch die Gäste aus Hirschfeld mit dem höchsten aller möglichen Ergebnisse abgefertigt. „Unser Sieg fiel allerdings weitaus deutlicher aus als die einzelnen Spiele in Wirklichkeit waren“, gab Meder zu. Bester Beweis waren drei Einzel, die jeweils erst im Match-Tiebreak entschieden und alle von den Hausherrinnen gewonnen wurden.

Meder selbst war eine dieser drei Spielerinnen, die über die volle Distanz gehen mussten: „Mit dem ersten Satz war ich überhaupt nicht zufrieden. Meine Gegnerin spielte immer nur leichte Bälle, die ich zu oft verschlug. Deshalb verlor ich ihn auch klar im Tiebreak“, erklärte die Mannschaftsführerin. Dann aber steigerte sie sich und dominierte klar im zweiten Satz. Den entscheidenden Match-Tiebreak gewann sie schließlich mit 10:6. Noch knapper ging es im Spitzen- und im Fünfereinzel zu. Weit über zwei Stunden bekämpften sich im Duell der Spitzenspielerinnen die Sulzfelderin Astrid Tschochner-Kunik und ihre Gegnerin Brigitte Einbecker, die im ersten Satz klar dominierte. Im zweiten ging es hin und her, bis der Sulzfelderin bei 5:4 das satzentscheidende Break gelang. Auch im Match-Tiebreak wurde um jeden Ball hart gekämpft, Tschochner-Kunik siegte 10:8. Auch Katrin Hunneshagen musste den ersten Satz abgeben, holte sich aber Durchgang zwei und setzte sich im Match-Tiebreak wie ihre Mitspielerinnen mit 10:8 durch.

Katrin Hümpfner bot eine gewohnt konzentrierte Vorstellung wie auch Katja Streit im ersten Satz. Gewaltig strecken musste sie sich aber im zweiten, um diesen im Tiebreak für sich zu entschieden. In ihrem ersten Medenspiel überhaupt gelang Marion Heurung gleich ein Zweisatzerfolg im Einzel. Heurung war zudem an der Seite ihrer Mannschaftsführerin ebenso in zwei Sätzen erfolgreich wie das Duo Tschochner-Kunik/Hümpfner. Erst im Match-Tiebreak setzten sich dagegen Streit/Hunneshagen durch. Damit war der grandiose 21:0-Sieg perfekt.

Ergebnisse: Tschochner-Kunik 1:6, 6:4, 10:8 (2); Hümpfner 6:2, 6:3 (2); Streit 6:0, 7:6 (2); Meder 6:7, 6:1, 10:6 (2); Hunneshagen 4:6, 6:3, 10:8 (2); Heurung 6:1, 6:4 (2); Tschochner-Kunik/Hümpfner 6:1, 6:2 (3); Streit/Hunneshagen 6:4, 3:6, 10:5 (3); Meder/Heurung 6:3, 6:4 (3).

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