TISCHTENNIS:

Glückstrunken rein in den Bus und hinaus in die Nacht

Tischtennis

Regionalliga Süd, Männer

TSV Windsbach – SV Aufbau Altenburg 11:1
TSV Zella-Mehlis – TSV Bad Königshofen II 2:10
TV Hilpoltstein II – TSV Windsbach 7:5
TTC SR Hohenstein-Ernstthal II – SpVgg Thalkirchen 9:3
DJK SpVgg Effeltrich – TSV Bad Königshofen II 5:7
TSV Zella-Mehlis – SpVgg Thalkirchen 2:10
FC Bayern München II – TSV Windsbach 3:9
TTC SR Hohenstein-Ernstthal II – TV Etwashausen 7:5

1. (2.) TSV Windsbach 6 5 0 1 50 : 22 10 : 2
2. (1.) FC Bayern München II 7 4 1 2 48 : 36 9 : 5
3. (3.) Hohenstein-Ernstthal II 5 4 0 1 39 : 21 8 : 2
4. (4.) DJK SpVgg Effeltrich 5 3 0 2 37 : 23 6 : 4
5. (5.) TSV Bad Königshofen II 6 3 0 3 29 : 43 6 : 6
6. (6.) TV Hilpoltstein II 3 2 0 1 19 : 17 4 : 2
7. (7.) TSV Gräfelfing 4 2 0 2 25 : 23 4 : 4
8. (8.) SpVgg Thalkirchen 5 2 0 3 32 : 28 4 : 6
9. (9.) SV Aufbau Altenburg 4 1 0 3 15 : 33 2 : 6
10. (10.) TV Etwashausen 2 0 1 1 11 : 13 1 : 3
11. (11.) DJK Biederitz 2 0 0 2 9 : 15 0 : 4
12. (12.) TSV Zella-Mehlis 5 0 0 5 10 : 50 0 : 10

TSV Zella-Mehlis – TSV Bad Königshofen II 2:10 (12:31 Sätze). Der Samstag hatte es in sich für die zweite Vertretung des TSV Bad Königshofen: Zwei Spiele an einem Tag, in Thüringen und in Oberfranken. Man könnte es Derby nennen, fränkisch-thüringisches, das unterhalb von Oberhof ausgetragen wurde, beim Schlusslicht, ebenfalls Aufsteiger. Es sollte nicht nur gewonnen werden, um aus dem Tabellenkeller raus zu kommen, sondern auch möglichst schnell gehen. Dann rein ins Auto und 150 Kilometer südlich zum unter-oberfränkischen Derby nach Effeltrich, wo die Trauben schon viel höher hängen würden gegen den Tabellenzweiten. Aber den Fokus nicht dorthin, sondern immer nur auf den einen Ballwechsel richten, schien das größte Problem ab dem ersten Ballwechsel um 13 Uhr in Zella-Mehlis. Letzter war um 23 Uhr in Effeltrich.

Der erste Auftrag war in zweidreiviertel Stunden erledigt, deutlich und verdient mit 10:2 gewonnen. Nur als Christoph Schüller sein erstes Spiel gegen den Einser Nestor Wasylkowski 0:3 verloren hatte, musste man einen heißen Fight befürchten. Doch es sollte sich zeigen, dass dieser Wasylkowski der mit Abstand stärkste Spieler bei den Gastgebern war und danach auch noch Richard Vyborny schlug. Alle anderen Partien waren mehr oder weniger leicht lösbar. Nur zwischendurch, im zehnten Spiel, zeigte der aus Schmalkalden stammende, in Bad Königshofen trainierende und für Zella-Mehlis spielende Alexander Krebs (16) seinem ehemaligen Teamkollegen von der U-15-Deutschen-Meistermannschaft Akito Itagaki die Zähne bis in den fünften Satz hinein. (rd)

Punkte für Bad Königshofen II: Vyborny 1, Schüller 1, Itagaki 2, Miszewski 2, Keller 2, Stumpf 2.

DJK SpVgg Effeltrich – TSV Bad Königshofen 5:7 (23:27). Drei Stunden später war erster Aufschlag bei der Mannschaft des ehemaligen Königshöfer Jugendtrainer Marius Zaus, Absteiger aus der 3. Bundesliga. Es folgten geschlagene vier Stunden Kampf auf der Rasierklinge, in dem es nur zwei Mal einen Vorsprung von zwei Punkten gab: Beim 2:0 für die Gastgeber und beim finalen 7:5 für die Gäste. Mit dem im Sommer neu verpflichteten Slowaken Martin Guman stand bei der DJK ein alter Bekannter im Team. Er spielte zusammen mit Kilian Ort und Christoph Schüller einst in der dritten und vierten Liga für den TSV Bad Königshofen und wechselte dann den Stab mit Richard Vyborny für die zweite. Am Samstag hielt er den „Vybo“ mit 3:1 nieder, brachte sein Team mit 2:0 in Front, weil nebenan der DJK-Einser Marios Yiangou gegen Schüller ebenfalls mit 3:1 die Oberhand behielt.

Den Anschluss stellte Akito Itagaki (15) gegen seinen ehemaligen Trainer und Sparringspartner Marius Zaus (24) mit 12:10 im fünften Satz her. Für den Ausgleich sorgte der nicht ganz gesund angetretene Kapitän Marcin Miszewski gegen Stefan Plattner – 13:11 im vierten Satz. Keine Chance dann für Johannes Stumpf gegen Szilard Csölle, aber Chance zum nächsten Ausgleich genutzt von Max Keller gegen Mill.

Nächster Rückstand nach Vybornys 2:3 gegen Yiangou, doch Schüller meldete den TSV gegen seinen ehemaligen Teamkollegen Guman zurück – 4:4. Und gleich die nächste Führung für die Oberfranken, weil Miszewski seinen 15. Satz an diesem Tag gegen Marius Zaus mit 13:15 im fünften verlor. Es stand 4:5, und die drei Youngster hatten es in der Hand, ob der TSV mit zwei oder einem oder keinem Punkt die Heimfahrt kurz vor Mitternacht antreten konnte. Sie trieben es mit der Spannung nicht ganz auf die Spitze. Akito Itagaki (3:1 gegen Plattner) und Max Keller (3:1 gegen Csölle) brauchten vier, Johannes Stumpf gegen Mill nur drei Sätze. Dann ging es glückstrunken rein in den TSV-Kleinbus und hinaus in die Nacht. (rd)

Punkte für Bad Königshofen II: Schüller 1, Miszewski 1, Itagaki 2, Keller 2, Stumpf 1.

Landesliga Nordnordwest Männer Bayern

TV/DJK Hammelburg – VfL Mönchberg 4:8
DJK Niedersteinbach – DJK Niedernberg 8:4
TV/DJK Hammelburg – TSV Bad Königshofen III 3:9
TSV Arnshausen – VfL Mönchberg 2:10
SV Hörstein II – TSV Eintracht Eschau 7:5

1. (1.) TSV Bad Königshofen III 4 4 0 0 33 : 15 8 : 0
2. (2.) TSV Eintracht Eschau 5 4 0 1 42 : 18 8 : 2
3. (3.) VfL Mönchberg 6 3 2 1 45 : 27 8 : 4
4. (4.) SV Hörstein II 4 3 0 1 24 : 24 6 : 2
5. (5.) TV/DJK Hammelburg 6 2 1 3 31 : 41 5 : 7
6. (6.) DJK Niedernberg 4 2 0 2 25 : 23 4 : 4
7. (7.) DJK Niedersteinbach 4 2 0 2 24 : 24 4 : 4
8. (8.) TV Poppenlauer 4 1 1 2 19 : 29 3 : 5
9. (9.) TSV Arnshausen 3 0 1 2 13 : 23 1 : 5
10. (10.) TSV Brendlorenzen II 5 0 1 4 23 : 37 1 : 9
11. (11.) TV Marktheidenfeld I 3 0 0 3 9 : 27 0 : 6

TV/DJK Hammelburg – TSV Bad Königshofen III 3:9 (15:27 Sätze). Alleiniger Tabellenführer ist nun die TSV-Dritte. Sie gewann in Hammelburg, während Eschau beim 5:7 in Hörstein erstmals Federn lassen musste. Krankheitsbedingt war Jakob Schäfer ausgefallen, für ihn kam der Japaner Watura Uemura zum Einsatz. Maximilian Dreher bewies im vorderen Paarkreuz mit zwei Einzelerfolgen seinen Aufwärtstrend. Der talentierte A-Schüler blieb im vorderen Paarkreuz gegen Spahn und Graser ohne Satzverlust. Josef Ort punktete in seiner zweiten Partie im Entscheidungssatz gegen Dominik Spahn. Im zweiten Paarkreuz behauptete sich Uemura gegen Hartung und Diener. Debütant Gabriel Leicht und das TSV-Küken Kazuto Itagaki blieben im dritten Paarkreuz ungeschlagen. (al

Punkte für Bad Königshofen III: Maximilian Dreher 2, Josef Ort 1, Watura Uemura 2, Gabriel Leicht 2, Kazuto Itagaki 2.

Bezirksoberliga Männer Nord

TSV Goßmannsdorf – TSV Schwebheim 6:6
TSV Waigolshausen – TSV Bad Königshofen IV 6:6
SV Ramsthal – SV Langendorf 8:4

1. (1.) SpVgg Hambach 4 4 0 0 38 : 10 8 : 0
2. (2.) TSV Waigolshausen 5 2 2 1 35 : 25 6 : 4
3. (3.) SV Ramsthal 3 2 0 1 18 : 18 4 : 2
4. (4.) SV Schwanfeld 4 2 0 2 26 : 22 4 : 4
5. (5.) TSV Bad Königshofen IV 2 1 1 0 15 : 9 3 : 1
6. (6.) TSV Gochsheim 2 1 0 1 12 : 12 2 : 2
7. (7.) VfL Niederwerrn 2 0 1 1 11 : 13 1 : 3
8. (8.) TSV Schwebheim 3 0 1 2 10 : 26 1 : 5
9. (9.) TSV Goßmannsdorf 4 0 1 3 11 : 37 1 : 7
10. (10.) SV Langendorf 1 0 0 1 4 : 8 0 : 2

TSV Waigolshausen – TSV Bad Königshofen IV 6:6 (24:23 Sätze). Gerechte Punkteteilung für die TSV-Vierte. Trotz einer Nullrunde von Jürgen Hoffmann und Youngster Julius Buchs im vorderen Paarkreuz erkämpfte sich das TSV-Sextett noch ein verdientes Remis. Johannes Heusinger im zweiten und Peter Mendel im dritten Paarkreuz punkteten in Waigolshausen zweifach. Je einen Zähler konnten Matthias Beck und Maria Deutsch beisteuern. (al)

Punkte für Bad Königshofen IV: Johannes Heusinger 2, Matthias Beck 1, Maria Deutsch 1, Peter Mendel 2.

Bezirksliga, Gr. 1 Nordwest, Männer Nord

TSV Schwebheim II – TSV Stangenroth 7:5
TSV Aschach – SV Herschfeld 7:5
TSV Stangenroth – TSV Brendlorenzen III 3:9
DJK Leutershausen – DJK Gänheim 6:6

1. (1.) DJK Leutershausen 4 3 1 0 36 : 12 7 : 1
2. (2.) TSV Schwebheim II 4 2 1 1 25 : 23 5 : 3
3. (3.) TSV Brendlorenzen III 4 2 0 2 28 : 20 4 : 4
4. (4.) DJK Gänheim 2 1 1 0 14 : 10 3 : 1
5. (5.) SV Herschfeld 3 1 1 1 18 : 18 3 : 3
6. (6.) TSV Aschach 2 1 0 1 10 : 14 2 : 2
7. (7.) VfL Niederwerrn II 3 1 0 2 13 : 23 2 : 4
8. (8.) TSV Stangenroth 2 0 0 2 8 : 16 0 : 4
9. (9.) TV Poppenlauer II 2 0 0 2 4 : 20 0 : 4
10. (10.) TSV Grafenrheinfeld z.g. 0 0 0 0 0 : 0 0 : 0

TSV Stangenroth – TSV Brendlorenzen III 3:9 (17:29 Sätze). Mit einem klaren Sieg kehrte der TSV Brendlorenzen III aus Stangenroth zurück. Im vorderen Paarkreuz musste sich Thomas Jeitner in drei Sätzen seinem Kontrahenten Frank Keul geschlagen geben. Zum 1:1 egalisierte Klaus Repasky, der bei seinem 3:1-Erfolg gegen Christoph Grom auch den längsten Satz des Abends spielte (19:17). Im mittleren Paarkreuz behielt Klaus Schreck die Nerven. Nachdem er sich gegen Oliver Hartung Satz eins und zwei knapp erkämpft hatte (14:12, 11:9), war er in den beiden folgenden schier chancenlos (1:11, 4:11). Im letzten Satz erholte sich Schreck und gewann 11:9. Nach 0:1-Satzrückstand drehte Lukas Mültner gegen Markus Schmitt das Spiel und erhöhte auf 3:1. Glatt in drei Sätzen bezwangen Christian Müller (gegen Stefan Schmitt) und David Schlössinger (gegen Christian Schmitt) ihre Gegner.

Ebenso deutlich musste sich dann Klaus Repasky gegen Frank Keul geschlagen geben. Thomas Jeitner hatte gegen Christoph Grom keinerlei Probleme. In der Mitte gelang Lukas Mültner sein zweiter Sieg und den Sieg perfekt zu machen (7:1-Führung). Klaus Schrecks Niederlage gegen Markus Schmitt in fünf Sätzen änderte nichts mehr am Ausgang der Partie. Für einen guten Abschluss der T'SV-Dritten sorgten David Schlössinger (3:1 gegen Stefan Schmitt) und Christian Müller (3:2 gegen Christian Schmitt). (pwo)

Punkte für Brendlorenzen II: Thomas Jeitner 1, Klaus Repasky 1, Klaus Schreck 1, Lukas Mültner 2, Christian Müller 2, David Schlössinger 2.

DJK Leutershausen – DJK Gänheim 6:6 (22:22). Der erste Fleck auf der bis dato weißen Weste der DJK Leutershausen. Der Spitzenreiter traf mit der DJK Gänheim auf einen absolut gleichwertigen Gegner: 6:6 nach den zwölf Einzeln, 22:22 in den Sätzen. Der Hausherr lag 3:0 und später 6:3 vorne. Will heißen: Die Nummern eins bis drei der DJK, André Schäfer, Nico Bader und Lucas Braungart gewannen jeweils ihre beiden Einzel. Das andere DJK-Trio zog jeweils den Kürzeren.

Im ersten Einzel des Tages hatte André Schäfer gegen Rainer Friedrich in drei Sätzen keinerlei Probleme. Nico Bader musste sich für seinen Sieg gegen Sven Göbel lang machen und gute Nerven haben. Nach 0:2-Satzrückstand gelang Bader noch ein 3:2-Sieg. Lucas Braungarts 3:0-Sieg über Youngster Lucius Puchner bescherte einen 3:0-Vorsprung. Dann allerdings verloren Jochen Schäfer, Andreas Hauck und Daniel Kirchner allesamt ihre Matches.

Die nächsten drei Partien entschied der Gastgeber wieder für sich. André Schäfer fügte Sven Göbel eine Fünf-Satz-Niederlage zu, ehe Bader und Braungart glatt in drei Sätzen gewannen. Das Unentschieden war zu diesem Zeitpunkt bereits sicher. Doch weder Jochen Schäfer (0:3 gegen Lucius Puchner), Andreas Hauck (2:3 gegen Jürgen Friedrich – 12:14 im fünften Satz) noch Daniel Kirchner (0:3 gegen Burkhard Volk) gelang ein Sieg. (pwo)

Punkte für Leutershausen: André Schäfer 2, Nico Bader 2, Lucas Braungart 2.

TSV Aschach – SV Herschfeld 7:5 (24:22). Erste Niederlage für den SV Herschfeld nach einem spannenden Spielverlauf und einer zwischenzeitlichen 5:4-Führung. In vier Sätzen unterlag der SV'ler Silvan Mehr seinem Gegenüber Tobias Gabel. Doch die Gäste hatten sofort die Antwort parat. Manuel Nöths fünfter Saisonsieg bescherte den Ausgleich. Spannend wurde es in der Mitte. Ulrich Schlosser behielt im finalen fünften Satz (11:7) die Nerven und die Oberhand gegen Peter Häfner. Im Duell der beiden Noppenspieler zwischen Hans-Peter Reuß und Rainer Pfister zog der Herschfelder Pfister den Kürzeren. Im hinteren Paarkreuz sorgte Nicolas Harichs 0:3-Niederlage gegen Stefan Schmitt für einen 2:3-Rückstand, den Helmut Bott (3:0 gegen Benedikt Hahn) postwendend egalisierte.

Der 3:0-Sieg von Nöth über Tobias Gabel sorgte für die Herschfelder Führung. Im Duell der an Position zwei Gesetzten hatte Silvan Mehr trotz 2:1-Satzführung gegen Paul Häfner am Ende das Nachsehen. Der klare Erfolg von Pfister (3:0 gegen Peter Häfner) ließ die Herschfelder zumindest an ein Unentschieden glauben. In den folgenden drei Partien hatten die Gäste jedoch das Nachsehen. (pwo)

Punkte für Herschfeld: Manuel Nöth 2, Ulrich Schlosser 1, Rainer Pfister 1, Helmut Bott 1.

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