Bad Neustadt

HSC: Eine Chance für Benedikt Kleinhenz

Er genießt auf Rechtsaußen das Vertrauen von Trainer Frank Ihl: Benedikt Kleinhenz (rechts).
Foto: Anand Anders | Er genießt auf Rechtsaußen das Vertrauen von Trainer Frank Ihl: Benedikt Kleinhenz (rechts).

Handball

3. Liga Mitte HSC Bad Neustadt – TV Gelnhausen (Samstag, 19.30 Uhr, Bürgermeister- Goebels-Halle)

Die Handballer des HSC Bad Neustadt wollen am Samstagabend wieder einmal nach dem letzten Strohhalm im Kampf um den Klassenerhalt greifen. Das glaubt nicht nur ihr Coach Frank Ihl: „Das wissen meine Schützlinge natürlich auch.“ Ihls Eindruck bei den Trainingseinheiten in der zweiwöchigen Faschingspause war insofern positiv: „Das Team ist immer noch motiviert und lässt sich auch von personellen Rückschlägen nicht aus der Bahn werfen.“

Ausfall von Drude zöge weitere Umstellungen nach sich

Der personelle Rückschlag war heftig, denn der bislang erfolgreichste HSC-Schütze Max Bauer wird wegen eines Kreuzbandrisses sehr lange nicht mehr Handball spielen können. „Das ist natürlich bitter“, so Ihl, „aber das ist die Chance für Benedikt Kleinhenz, der nun auf Rechtsaußen anfängt. Er genießt da absolut mein Vertrauen.“ Der Coach dürfte gegen die Gelnhausener wohl noch zu einer weiteren Umstellung gezwungen werden. „Maximilian Drude war während der Woche krank, konnte an keinem Training teilnehmen und wird sicher nicht 60 Minuten durchhalten können.“

Ihl sähe gerne „herzerwärmenden Handball“

Ansonsten sind alle Rotmilane fit, erfreulich ist die Verbesserung der körperlichen Fitness bei Krisztian Galli. Dieser sowie seine Mitspieler sollen „kämpferisch überzeugen, einem herzerwärmenden Handball spielen und die Fans begeistern“, hat der Coach als allgemeine Erwartung anlässlich seiner Vertragsverlängerung über die Saison hinaus verkündet.

Diese Tugenden sind gegen die Barbarossastädter gefordert, „wobei wir an die Leistung, die wir zuletzt in Leutershausen gezeigt haben und wo wir in den letzten 45 Minuten auf Max Bauer verzichten mussten, anknüpfen müssen“, sagt Ihl. Den Gegner haben die Gastgeber insofern in guter Erinnerung, weil sie beim 29:29-Hinspiel den ersten Saisonpunkt ergatterten. Allerdings auch irgendwie in schlechter, denn es wurde in den letzten vier Minuten eine Vier-Tore-Führung aus der Hand gegeben. In diesem Match und auch später präsentierten sich die Mannen von Coach Matthias Geiger als mental stark. Sie holten nicht nur in dieser Partie einen scheinbar aussichtslosen Rückstand auf.

Das war auch beim letzten Heimspiel der Fall, als man nach hohem Rückstand noch das Blatt wendete und mit 20:19 gegen die HSG Bieberau-Modau gewann. „Gelnhausen ist durch“, ist sich Frank Ihl sicher, „der Punkteabstand zu uns und Kirchzell ist zu groß, als dass die Gäste noch einmal zittern müssten“, sieht er den TVG nicht mehr in den Abstiegskampf verwickelt.

Gelnhausen erwartet „giftige Hausherren“

Die TVG-Verantwortlichen erwarten „giftige Hausherren“. Dabei tritt der Gast mit einem Kader an, dessen meiste Akteure Schulberg-Erfahrung haben, genannt sind da nur Torhüter Julian Lahme und Kreisläufer Björn Pape. Herausragend in der Offensive agierte bislang der Ex-Großwallstädter Dennis Weit, der mit 138 Treffern Platz 2 der Liga-Torjägerliste belegt. Torgefährlich präsentiert sich in dieser Runde auch Mittelmann Jonathan Malolepszy (98). Aufmerksamkeit der HSC-Deckung verdient auch der rechte Rückraum, wo abwechselnd Alen Kulenovic und Routinier Fabian Eurich auflaufen. „Wenn wir die Liga noch halten wollen, ist beim Blick auf das Restprogramm ein Heimsieg unabdingbar, auch das folgende Auswärtsspiel in Kirchzell muss gewonnen werden“, sagt Frank Ihl. (ba)

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