Düsseldorf

HSV und Fürth sieglos - Sandhausen jubelt im Abstiegskampf

Jubeltraube       -  Die Spiel von Sanhausen feiern ein Tor im Heimspiel gegen Hannover 96.
Foto: Uwe Anspach/dpa | Die Spiel von Sanhausen feiern ein Tor im Heimspiel gegen Hannover 96.

Der Hamburger SV hat im Aufstiegsendspurt der 2. Fußball-Bundesliga erneut wichtige Punkte liegen gelassen.

Nach der Pleite in Sandhausen am Donnerstag kam der Tabellendritte am Sonntag bei Jahn Regensburg nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus. Dabei war die Chance auf Tabellenplatz zwei groß, da Konkurrent SpVgg Greuther Fürth am Sonntag patzte und mit 1:2 (0:1) beim FC St. Pauli verlor. „Im Aufstiegskampf ist der eine Punkt natürlich zu wenig”, räumte HSV-Kapitän Tim Leibold ein.

Gewinner des Spieltages ist neben dem souveränen Spitzenreiter VfL Bochum, der bereits am Montagabend (20.30 Uhr/Sky) bei Darmstadt 98 einen großen Schritt in Richtung Aufstieg machen kann, vor allem das Team von Holstein Kiel.

Den Störchen gelang am Samstag die perfekte Rückkehr aus der Quarantäne: Mit 3:1 (3:0) siegten sie beim VfL Osnabrück. „Das ist Gold wert für den Kopf”, sagte Kiel-Coach Ole Werner, dessen Team nur noch zwei Punkte Rückstand auf den HSV hat - und zudem drei Spiele weniger.

Bereits in den vergangenen beiden Jahren verspielten die Hamburger im Saisonendspurt noch die sicher geglaubte Rückkehr in die Bundesliga und wurden am Ende Tabellenvierter. Am Sonntag rettete immerhin Sonny Kittel (84. Minute) den einen Punkt, nachdem Andreas Albers (45.) das 1:0 für Regensburg erzielt hatte. Bitter für Hamburg: Zwei Minuten vor Albers Treffer wurde den Gästen die vermeintliche Führung durch Moritz Heyer nach Videoüberprüfung wegen Abseitsstellung aberkannt.

Dass der HSV weiterhin Chancen auf den direkten Aufstieg hat, verdankt er ausgerechnet St. Pauli: Der Lokalrivale besiegte durch die Tore von Luca-Milan Zander (10. Minute) und Guido Burgstaller (54.) den Tabellenzweiten Fürth. Die Franken haben aber noch drei Punkte Vorsprung auf den HSV. Das Wort Aufstieg nehmen sie trotzdem nicht in den Mund. „Wir sollten keine großen Töne spucken, sondern unsere Aufgaben erledigen. Heute ist uns das nicht gelungen”, sagte Fürths Marco Meyerhöfer.

Auch der Tabellenfünfte Fortuna Düsseldorf musste im Aufstiegsrennen einen Rückschlag hinnehmen, die Rheinländer verloren am Samstag mit 1:2 (0:0) beim SC Paderborn.

Im Abstiegskampf feierte der SV Sandhausen einen wichtigen 4:2 (1:1)-Erfolg gegen Hannover 96 und verließ damit den Abstiegsrelegationsplatz. Den Klassenerhalt vorzeitig gesichert hat sich bereits der FC Erzgebirge Aue nach dem 2:0 (0:0) beim Tabellen-16. Eintracht Braunschweig.

Und auch der 1. FC Nürnberg sieht sich nach dem 3:1 (2:1) gegen den FC Heidenheim gerettet. „Wir haben jetzt 39 Punkte. Ich denke, dass wir damit die Klasse halten”, sagte FCN-Trainer Robert Klauß. Die Hoffnungen des Liga-Schlusslichtes Würzburger Kickers auf den Klassenverbleib nach dem 2:2 (1:2) gegen den Karlsruher SC sind dagegen nur noch theoretischer Natur.

© dpa-infocom, dpa:210425-99-346496/4

Führung       -  Andreas Albers (M) hat mit seinem Tor Jahn Regensburg die Führung im Spiel gegen den HSV gebracht.
Foto: Armin Weigel/dpa | Andreas Albers (M) hat mit seinem Tor Jahn Regensburg die Führung im Spiel gegen den HSV gebracht.
Pauli-Sieg       -  Der FC St. Pauli durfte über drei Punkte gegen die SpVgg Greuther Fürth jubeln.
Foto: Daniel Reinhardt/dpa | Der FC St. Pauli durfte über drei Punkte gegen die SpVgg Greuther Fürth jubeln.
Souveräne Kieler       -  Die Kieler feierten nach der langen Corona-Quarantäne einen souveränen Sieg gegen den VfL Osnabrück.
Foto: David Inderlied/dpa | Die Kieler feierten nach der langen Corona-Quarantäne einen souveränen Sieg gegen den VfL Osnabrück.
Spiel gedreht       -  Der SC Paderborn wandelte einen Rückstand noch in einen Sieg gegen Düsseldorf um.
Foto: Marius Becker/dpa | Der SC Paderborn wandelte einen Rückstand noch in einen Sieg gegen Düsseldorf um.
Heimsieg       -  Der 1. FC Nürnberg kam zu einem letztlich verdienten Heimsieg gegen Heidenheim.
Foto: Daniel Karmann/dpa | Der 1. FC Nürnberg kam zu einem letztlich verdienten Heimsieg gegen Heidenheim.
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