München

„Abendzeitung”: Flick soll bei DFB Vertrag bis 2024 bekommen

Hansi Flick       -  Gilt als aussichtsreichster Kandidat auf das Amt des Bundestrainers: Noch-Bayern-Coach Hansi Flick.
Foto: Peter Kneffel/dpa-Pool/dpa | Gilt als aussichtsreichster Kandidat auf das Amt des Bundestrainers: Noch-Bayern-Coach Hansi Flick.

Wie die in München erscheinende Zeitung berichtete, soll der Erfolgscoach des FC Bayern München nach der Europameisterschaft in diesem Sommer Nachfolger von Joachim Löw werden und die Nationalmannschaft sowohl bei der Weltmeisterschaft 2022 in Katar als auch bei der Heim-EM 2024 betreuen.

Der 56-jährige Flick wird seit längerem als der aussichtsreichste Kandidat auf das Bundestraineramt gehandelt. Beim FC Bayern München, mit dem er als Cheftrainer insgesamt sieben nationale und internationale Titel gewonnen hat, hatte er um Auflösung seines bis 2023 datierten Vertrages zum Saisonende gebeten. Dieser Bitte war der Verein nachgekommen und hatte Julian Nagelsmann von RB Leipzig als Nachfolger verpflichtet.

Flick war von 2006 bis 2014 bereits Co-Trainer der Nationalmannschaft und am Gewinn des WM-Titels 2014 beteiligt. Bayerns künftiger Sportvorstand Oliver Kahn hatte nach dem vorzeitigen Gewinn der neunten deutschen Meisterschaft in Serie im TV-Sender Sky erklärt, für einen möglichen Wechsel von Flick zum Deutschen Fußball-Bund sei „ja alles geregelt”. „Im Moment” gebe es für solch einen Fall nach der Auflösung des Vertrags des Bayern-Trainers auch „keine finanzielle Kompensation” vom DFB. Möglich sei aber weiter ein Spiel zwischen den Bayern und der Nationalmannschaft, dessen Einnahmen dann an den Rekordmeister gehen könnten. „Aber das ist Zukunftsmusik”, sagte Kahn.

Karl-Heinz Rummenigge hatte dem Deutschen Fußball-Bund zuvor eindringlich geraten, Flick so schnell wie möglich zu verpflichten. „Hansi wäre der perfekte Trainer für die Nationalelf. Ich würde da nicht groß rummachen beim DFB, kann mir vorstellen, dass viele europäischen Clubs Interesse haben”, sagte der Bayern-Vorstandschef der „Bild”. Dass zwischen dem DFB und dem Wunschkandidaten noch keine Einigung kommuniziert wurde, kann Rummenigge nicht verstehen. „Man hat den Eindruck, die warten auf irgendwas, aber das würde ich nicht empfehlen.”

© dpa-infocom, dpa:210510-99-537582/3

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