Los Angeles

Schröders Aufwand reicht nicht: Lakers verlieren erneut

Phoenix Suns - Los Angeles Lakers       -  Phoenix-Spieler Chris Paul (l) setzt sich im Spitzenspiel gegen Dennis Schröder von den Lakers durch.
Foto: Rick Scuteri/AP/dpa | Phoenix-Spieler Chris Paul (l) setzt sich im Spitzenspiel gegen Dennis Schröder von den Lakers durch.

Im ersten Spiel ohne ihren am Knöchel verletzten Superstar LeBron James haben die Los Angeles Lakers in der NBA das Spitzenspiel gegen die Phoenix Suns 94:111 verloren.

Ohne James, der auf unbestimmte Zeit ausfällt, und den schon lange fehlenden Anthony Davis hatte Nationalspieler Dennis Schröder in der Partie so viel Verantwortung wie noch nie seit seinem Wechsel zum Titelverteidiger und mühte sich nach Kräften. 100 Tage nach seinem ersten Spiel im Trikot des Titelverteidigers war der 27-Jährige überall auf dem Platz zu finden und kam auf 22 Punkte. Die Lakers gingen aber nicht ein Mal in Führung.

„Wenn die beiden nicht dabei sind, da muss ich natürlich viel, viel, viel mehr machen. Die Challenge nehme ich an”, sagte Schröder. „Wir müssen unser Spiel jetzt verändern. Wir müssen mit mehr Energie spielen, beim Gegenstoß schneller sein und den Ball bewegen.”

Schröders ehemaliger Mitspieler Chris Paul aus der Zeit bei den Oklahoma City Thunder kam auf ein Triple Double aus zweistelligen Werten bei Punkten, Vorlagen und Rebounds und übertraf in der Partie die Marke von 10.000 Karriere-Vorlagen. Nur fünf Spieler haben das in der NBA vor ihm geschafft.

Maxi Kleber bejubelte mit den Dallas Mavericks einen unerwartet deutlichen Erfolg gegen die zuletzt in drei Partien ungeschlagenen Portland Trail Blazers. Beim 132:92 kam der Nationalspieler auf acht Punkte, sieben Rebounds und eine Vorlage. Mann der Partie war einmal mehr sein Mitspieler Luka Doncic, der 37 Punkte erzielte und 13 seiner 19 Würfe verwandelte.

Die Boston Celtics holten nach zuletzt drei Niederlagen einen wichtigen Sieg im Kampf um die Playoffs und bezwangen die Orlando Magic 112:96. Nationalspieler Daniel Theis markierte mit elf Rebounds den Bestwert seiner Mannschaft und hatte durch 13 Punkte und drei Vorlagen seinen Anteil an dem wichtigen Erfolg für die nun auf Rang sechs der Eastern Conference stehenden Celtics.

An der Spitze im Osten verbuchten die Philadelphia 76ers beim 101:100 nach Verlängerung gegen die New York Knicks und die Brooklyn Nets beim 113:106 gegen die Washington Wizards jeweils Siege. Gegen das Team um die Nationalspieler Isaac Bonga und Moritz Wagner gab Nets-Neuzugang Blake Griffin sein Debüt und kam in knapp 15 Minuten zu zwei Punkten. Das nächste Triple Double von Wizards-Star Russell Westbrook war zu wenig, um die achte Niederlage in den vergangenen zehn Spiele zu verhindern.

Auch Isaiah Hartenstein kassierte mit den Denver Nuggets eine Niederlage, gegen die New Orleans Pelicans gab es ein 108:113. Die Pleiten-Serie der Houston Rockets hält an: Das 112:114 gegen die Oklahoma City Thunder war die 20. Niederlage in Serie.

© dpa-infocom, dpa:210322-99-917702/3

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