HAßFURT

Erstes Drittel völlig verpennt

Mit seinem zweiten Pflichtspieltreffer zum 7:5 brachte Marco Hildenbrand (rechts) noch einmal Spannung in die Partie der Haßfurter „Hawks“ am Samstagabend beim EV Dingolfing. Am Ende siegten die „Isar Rats“ aber mit 8:5, den Haßfurtern blieb die Rückkehr auf Platz 1 dadurch verwehrt.
Mit seinem zweiten Pflichtspieltreffer zum 7:5 brachte Marco Hildenbrand (rechts) noch einmal Spannung in die Partie der Haßfurter „Hawks“ am Samstagabend beim EV Dingolfing. Am Ende siegten die „Isar Rats“ aber mit 8:5, den Haßfurtern blieb die Rückkehr auf Platz 1 dadurch verwehrt. Foto: Ralf Naumann

Eishockey

Landesliga Bayern Gr. 1

 

ERV Schweinfurt – ERSC Amberg 1:3  
EHC Königsbrunn – ESV Burgau 2000 n.V. 7:8  
ESC Vilshofen – VfE Ulm/Neu-Ulm n.V. 4:3  
SE Freising – EHC Straubing 3:8  
EV Dingolfing – ESC Haßfurt 8:5  

 

 

1. (1.) ERV Schweinfurt 19 97 : 44 43  
2. (2.) ESC Haßfurt 19 118 : 70 43  
3. (3.) ERSC Amberg 18 77 : 42 41  
4. (4.) EC Bad Kissingen 19 87 : 56 41  
5. (6.) EV Dingolfing 20 92 : 84 34  
6. (5.) EHC Königsbrunn 16 80 : 48 31  
7. (7.) SE Freising 19 74 : 79 26  
8. (8.) ESV Burgau 2000 19 98 : 102 24  
9. (9.) ESC Vilshofen 18 69 : 94 18  
10. (10.) VER Selb 1b 21 64 : 105 18  
11. (11.) VfE Ulm/Neu-Ulm 18 58 : 90 14  
12. (12.) EHC Straubing 18 41 : 141 3  

 

EV Dingolfing – ESC Haßfurt 8:5 (5:1, 1:1, 2:3)

Lediglich zwei Gegentore kassierten die Haßfurter „Hawks“ in ihren letzten beiden Heimpartien und trafen dabei insgesamt 24 Mal ins Schwarze. Weil sie am Samstagabend aber nur fünf Treffer erzielten und Schlussmann Martin Hildenbrand acht Mal hinter sich greifen musste, gingen sie bei ihrer letzten Partie des Jahres 2017 beim EV Dingolfing leer aus. „Wir waren in den ersten Minuten nicht bereit“, zog Trainer Martin Reichert ein kurzes, aber zutreffendes Fazit.

Nach ihrer dritten Auswärtsniederlage in Folge haben es die „Hawks“ versäumt, wieder die Tabellenspitze zu übernehmen. Somit fahren sie am Freitagabend als Tabellenzweiter zum punktgleichen Spitzenreiter Schweinfurt.

Seine warnende Ansprache vor dem Eröffnungsbully („die Dingolfinger haben sich noch nicht aufgegeben und werden wohl kommen wie die Raketen“) hatte wohl nicht alle in der Mannschaft erreicht. Und angesichts des schnellen Drei-Tore-Rückstandes nach gerade einmal vier Minuten und drei Sekunden wurde Reichert in seiner Einschätzung bestätigt. „Da haben wir einfach noch geschlafen“, ärgerte sich der 53-Jährige. Die „Isar Rats“ waren ihrem Ziel, sich für die hohe 2:8-Klatsche im Hinspiel zu revanchieren, jedenfalls frühzeitig ein großes Stück nähergekommen.

Nachdem Sascha Haschberger und Michael Karmainski binnen 26 Sekunden auf 5:0 erhöht hatten (beide 11.), deutete sich eine dicke Packung für die Kreisstädter an. Drei der fünf Gegentreffer kassierten die „Hawks“, die zwölf ihrer insgesamt 16 Strafminuten im ersten Abschnitt aufgebrummt bekamen, jedoch in Unterzahl. Auch der ESC-Trainer waren übrigens betroffen: nachdem ihm Kapitän Christian Dietrich den Grund für eine Hinausstellung erklärte, erhielt Martin Reichert zwei Minuten wegen Spielverzögerung.

Der Anschlusstreffer von Daniel Hora (19.) war für den weiteren Spielverlauf aber trotzdem sehr wichtig. „Wir sind im zweiten Abschnitt allmählich in Schwung gekommen und haben im letzten Drittel unsere Leistung gebracht“, zeigte sich Reichert ebenso wie die etwa 60 mitgereisten Haßfurter Schlachtenbummler unter den nur 82 Zuschauern vor allem mit den letzten 20 Minuten einverstanden. „Mit den Strafzeiten ist es dann ganz normal gelaufen und einigermaßen vernünftig zu Ende gegangen.“

Während Michal Babkovic 22 Sekunden vor Ablauf des Mitteldrittels auf 6:2 verkürzte, gelang Jakub Sramek sogar der Anschluss zum 6:3 (43.) Richtig spannend wurde es nochmals, als die „Hawks“ dank zweiter weiterer Treffer von Alexander Stahl und Marco Hildenbrand auf 7:5 herankamen (49./51.). Dingolfings Andreas Tahedl machte fünf Minuten vor der Schlusssirene den Sack mit dem 8:5 aber endgültig zu (55.).

Die Statistik des Spiels

EV Dingolfing - ESC Haßfurt 8:5 (5:1, 1:1, 2:3) ESC Haßfurt: Martin Hildenbrand, Dietz – Hora, Thebus, Stahl, Max Hildenbrand, Marco Hildenbrand, Bates - Kurz, Trübenekr, Babkovic, Franek, Sramek, Dietrich, Breyer. Schiedsrichter: Stauber / Worlitschek. Zuschauer: 82 (60 aus Haßfurt). Tore für Haßfurt: 5:1 (19.) Hora (Franek, Sramek), 6:2 (40.) Babkovic (Hora, Marco Hildenbrand), 6:3 (43.) Sramek (Bates), 7:4 (49.) Stahl (Sramek, Hora), 7:5 (51.) Marco Hildenbrand (Max Hildenbrand, Babkovic) 4-5. Strafzeiten: Dingolfing 28 / Haßfurt 16.

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