MOTORSPORT

Thüring holt überlegen den Titel

Stark: Der Heidenfelder Kartfahrer Maximilian-Wolf Thüring sicherte sich den süddeutschen Meistertitel. Foto: Hartmut Hess

Der krönende Saisonabschluss für den Kartfahrer Maximilian-Wolf Thüring war die Erehrung als Sieger des Süddeutschen ADAC-Kart-Cups (SAKC) in Bopfingen. Obwohl er in diesem Jahr aus Zeit- und Kostengründen nicht alle Läufe der Serie bestritt, holte sich der 16-Jährige souverän den Titel. Besonders beim Heimrennen in Gerolzhofen trumpfte er auf, als er die Allzeit-Bestzeit eines leistungsmäßig überlegenen Schalt-Karts auf dieser Strecke um nur knapp drei Zehntelsekunden verfehlte.

Obwohl der Heidenfelder heuer den Motorenhersteller gewechselt hatte und in eine neue Altersklasse übergetreten war, überzeugte er auch bundesweit. „Maxi hat im Deutschen Kart-Cup den hervorragenden Platz vier belegt“, verdeutlichte sein Vater und Mentor Wolfgang Thüring. Ohne das Pech von drei unverschuldeten Unfällen wäre sogar der Sieg auf nationaler Ebene drin gewesen. Beim ADAC-Bundesendlauf in Oschersleben konnte der Gymnasiast, der in diesem Schuljahr das Abitur anstrebt, ebenfalls vorne mitmischen.

Er wurde zwar in einem Lauf ans Ende des Feldes zurückgeworfen, kämpfte sich aber zurück und fuhr in der Endabrechnung noch auf den vierten Platz. Sein Ziel, als mehrfacher deutscher Vizemeister im Kart-Slalom, auch auf der Rundstrecke zumindest deutscher Vizemeister zu werden, verfehlte er somit knapp. Der Höhepunkt dieser Saison war für den Heidenfelder in seinem erst dritten Jahr auf der Rundstrecke aber der sechste Platz im Endklassement der ADAC-Kart-Masters.

Als Neuling in der stärksten nationalen Klasse „OK“, die auch mit international erfahrenen Fahrern besetzt ist – und als Neuer in der Seniorklasse – war sein sehr ambitioniertes Ziel, unter den besten zehn Fahrern zu landen. „Maximilian zeigte von Beginn an, dass er jetzt endgültig zu den besten deutschen Kartfahrern gehört“, erklärte sein Vater. Ob In Ampfing, Wackersdorf, Oschersleben oder auf Michael Schumachers einstiger Hausbahn in Kerpen setzte Thüring Duftmarken. Beim Abschluss in Wackersdorf, bei dem auch einige europäische Spitzenfahrer starteten, wurde er dann durch Unfälle vom Pech verfolgt.

Letztendlich kann Thüring mit dem erreichten Gesamtplatz vier in der ADAC-Kart- Masters-Serie mehr als zufrieden sein. Er überzeugte konstant mit seinen Rundenzeiten und bewies, dass er sich in Deutschland vor niemandem verstecken muss – und jeden Kartfahrer schlagen kann.

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