FUSSBALL: LANDESLIGA

Die FT Schweinfurt freut sich auf Coburg

Fußball

Landesliga Nordwest

FT Schweinfurt – FC Coburg (Mittwoch, 18.30 Uhr)

1523 Tage. FT Schweinfurt-Trainer Adrian Gahn hat genau nachgerechnet. „So lange ist es her, dass wir zuletzt Landesliga an der Maibacher Höhe gespielt haben.“ Entsprechend groß ist die Vorfreude bei den Turnern. „Wir sind stolz darauf und die Jungs haben sich das verdient.“ Zumal der neue Turner-Geist, der über die „Höh“ weht, sich auch optisch und akustisch ausmachen lässt: Platz in Schuss, Eckfahnen neu, Lautsprecheranlage neu. „Jetzt hört man endlich auch mal unsere Torfanfare“, so Gahn. Selbst die Gästekabinen sind renoviert, der FC Coburg ist die erste Mannschaft, die davon profitieren darf. Auch spielerisch sind die Turner schon wieder auf einem guten Weg. „Ein bisschen müssen wir uns noch an das höhere Niveau und schnellere Spiel anpassen, aber wir haben die Fehler vom 4:4 in Memmelsdorf sehr detailliert angesprochen und werden sie hoffentlich abstellen können.“

Während die FTS ihr Remis als Erfolg verbuchte, dürften sich die Coburger Glücksgefühle in Grenzen gehalten haben. „Die werden mit Wut im Bauch anreisen“, fürchtet Gahn. Schließlich musste der FC das 2:2 gegen Fuchsstadt erst in der achten Minute der Nachspielzeit schlucken. Auch wenn Coburg den Klassenerhalt vor dem Wechsel in die Nordwest-Gruppe erst in der Relegation geschafft hat – der Schweinfurter Coach hat Respekt: „Die haben starke Leute drin, wie zum Beispiel Fabian Carl.“ Bei der FTS ist der Einsatz von Julius Herrmann, Hannes Zeißner (beide beruflich eingespannt) und Niklas Saal (verletzt) fraglich.

TSV Unterpleichfeld – DJK Schwebenried/Schwemmelsbach (Mittwoch, 18.30 Uhr)

Nach zwei Jahren mit 16 Teams besteht die Landesliga Nordwest heuer wieder aus 18 Mannschaften. Das bringt auch Spiele unter der Woche mit sich. Für die DJK Schwebenried/Schwemmelsbach führt die Mittwochs-Auswärtsfahrt zwar nicht so weit, doch mit dem TSV Unterpleichfeld zu einem höchst unangenehmen Kontrahenten. Schließlich gab es in den letzten beiden Spielzeiten in Unterpleichfeld nichts zu holen. Auch beim Verbandspokal-Turnier vor eineinhalb Wochen zog die DJK mit 0:1 den Kürzeren. „Spielerisch stark, körperlich robust, mit Wucht im Spiel nach vorne“ – so beschreibt Schwebenrieds Trainer Dominik Schönhöfer den Gegner. Die Autaktpartie gewann der TSV jedenfalls mit 4:1 in Röllbach und ist damit der erste Tabellenführer der noch jungen Saison.

Aber wie immer gilt Bange machen nicht, zudem gibt es eine gute Nachricht: Luca Reck, nach einem Foul verletzt ausgewechselter Siegtorschütze beim 1:0 gegen Lengfeld, kam wohl glimpflich davon und dürfte einsatzfähig sein. Auch Rückkehrer Niko Herold ist erstmals dabei. Dagegen wird die Pause bei Yannick Deibl (Leiste) länger dauern, eine Untersuchung soll diese Woche Klarheit bringen. Wer Deibl ersetzen soll, will Schönhöfer erst am Mittwoch entscheiden.

VfL Frohnlach – SV Euerbach/Kützberg (Mittwoch, 18:30 Uhr)

Der Saisonstart ist gelungen. Mit 2:1 besiegte der SV Euerbach/Kützberg den FC Lichtenfels zum Rundenauftakt. Dass dies aber ein hartes Stück Arbeit war und auch durchaus hätte anders ausgehen können, weiß SV-Coach Oliver Kröner nur zu gut. Er mahnt, „dass wir auch weiterhin alles realistisch sehen müssen. Die Saison wird schwer für uns.“

Einfacher wird es am Mittwochabend ebenfalls nicht. Zum einen wartet auf die Euerbacher mit Aufsteiger VfL Frohnlach eine Mannschaft, die auch nach dem 0:0 gegen Rimpar noch auf der Euphoriewelle der Bezirkasliga-Meisterschaft schwimmt, zum anderen sind die 110 Kilometer Distanz für einen Werktag doch ein Haufen Holz. „Fehlen wird uns definitiv Mirza Mekic, der sich gegen Lichtenfels verletzt hat“, muss Kröner noch auf einen weiteren wichtigen Spieler verzichten. Ebenso wird David Thomas weiterhin fehlen, Frederik Weiß ist unter der Woche arbeitstechnisch unabkömmlich und bei Louis Hiltl wird es – ebenfalls dienstlich bedingt – sehr eng. 

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