MOTORSPORT:

Minimaler Aufwand, maximaler Erfolg

Effizienter kann man Motorsport wahrscheinlich nicht betreiben. Der Obereuerheimer Gerald Dietz siegte im ersten Lauf der GLP pro-Serie des Veteranen-Fahrzeug-Verbands im tschechischen Most auf Anhieb in der Gesamtwertung. Kein Wunder, möchte man meinen, ist Dietz doch Titelverteidiger. Doch dass sein BMW E30 320 iS, ein besonderes Schmuckstück, in Fachkreisen „Italo M3“ genannt, gleich im ersten Rennen so gut funktionieren würde, hatte Dietz auch nicht gedacht.

In der langen Winterpause hatte er das Auto bei sich zu Hause in der Garage. Umbauten hat er keine vorgenommen, der silberne Flitzer ist noch fast im Original erhalten. „Ich habe Motoröl gewechselt, Getriebeöl gewechselt, die Bremsbeläge getauscht, das war's. Dass es gleich so gut läuft, freut mich umso mehr“, so Dietz, der im Team Riegler startet, das vier Autos in Most auf der Strecke hatte.

Gefahren werden in der GLP pro-Serie Gleichmäßigkeitsprüfungen auf bekannten Rennstrecken und Grand-Prix-Kursen. Es geht nicht darum, wer am schnellsten ist, sondern wer seiner schnellsten Rundenzeit möglichst oft möglichst nahe kommt. Gefahren wird mit Tourenwagen wie Dietz' BMW, GT-Fahrzeugen, Formelfahrzeugen und Sportprototypen. Die Autos müssen alle älter als 25 Jahre sein. Seine Leistung in Most, wo er klar gewann, will Dietz am Wochenende 23./24. April in Hockenheim bestätigen und den Grundstein zur Titelverteidigung legen. Insgesamt stehen bis 29. Oktober neben Hockenheim noch weitere sieben Rennwochenenden auf dem Programm.

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