EISSCHNELLLAUF

Günter Traub ist immer noch hungrig

Der Schweinfurter Oldie will bei den Wettbewerben in Holland und Nordwegen neben WM-Titeln auch Weltrekorde. Und zwischendurch feiert er seinen 80. Geburtstag.
Fährt immer noch eine flinke Kufe: Eisschnelllauf-Senior Günter Traub. Foto: Foto: Traub
„Old heroes never die“ – seine norwegische Fan-Gemeinde hat ihn nicht vergessen, den jungen Nobody aus Schweinfurt, der 1962 im Osloer Bislett-Stadion bei der Europameisterschaft kometenhaft in die Weltspitze stürmte. In seinem erst dritten Winter auf den langen Kufen versetzte Günter Traub als letzter Starter 50 000 Norweger in Zittern und Staunen, als er drauf und dran war, in einem entfesselten 10 000-m-Rennen den Volkshelden und Olympiasieger Knut Johannesen vom Thron zu stürzen. Winzige acht Zehntelsekunden fehlten am Ende zum historischen Coup. Als der damals noch für den ERV ...
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