TISCHTENNIS, BEZIRKSOBERLIGA

Schwanfeld verliert nach Comeback

Ohne ihren Besten Frank Räder gehen die Schwanfelder im letzten Hinrundenspiel leer aus. Warum dennoch große Zufriedenheit herrscht.
Leitete gegen Ramsthal die zwischenzeitliche Wende ein: Peer Papior vom SV Schwanfeld. Foto: Steffen Krapf

SV Schwanfeld – SV Ramsthal 6:9 (28:31 Sätze)

Am letzten Spieltag der Vorrunde in der Tischtennis-Bezirksoberliga kam es in Schwanfeld zum Verfolgerduell zwischen dem Dritten SV Schwanfeld und dem Vierten SV Ramsthal. Im erwartet engen Match behielt der Gast am Ende mit 9:6 die Oberhand. Die Schwanfelder beenden die Hinserie auf den fünften Tabellenplatz, während Ramsthal auf Rang zwei bleibt.

Die Vorzeichen vor dem letzten Spiel des Jahres standen für die Schwanfelder trotz einer bisher hervorragenden Saison nicht unbedingt gut. Mit Frank Räder fiel der „Einser“ des Teams aus. „Dadurch gingen wir schon als klarer Außenseiter ins Match“, erklärte Klaus Räder hinterher. Durch den Ausfall Räders, der aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung stand, mussten die Schwanfelder auch in den Doppeln umstellen.

Letztlich einer der Knackpunkte des Spieltags für den SVS. „In den letzten Wochen waren die Doppel eine unserer großer Stärken. Von denen haben wir meist mindestens zwei gewonnen“, so Klaus Räder. Nicht so gegen Ramsthal. Nur Patrick Mothes und Detlef Römmelt konnten ihr Doppel für sich entscheiden. Nachdem anschließend auch die ersten zwei Einzel verloren gingen und der Spielstand 1:4 lautete, deutete viel auf eine klare Sache für den Gast aus Ramsthal hin.

Bis Peer Papior ein sehenswertes Comeback einleitete. Papior, der in den vergangenen Jahren unter anderem im Münchner Raum höherklassig Tischtennis gespielt hat und nun in Untereisenheim wohnt, zeigte einmal mehr, wie wichtig er für Schwanfeld ist. Nach dem er im vergangenen Winter zum Team stieß, folgte eine starke Rückserie, an dessen Ende der sichere Klassenerhalt stand. Sein Sieg nach vier Sätzen gegen den Ramsthaler Frank Greubel leitete die zwischenzeitliche Wende ein. Denn auch die darauffolgenden drei Einzel gingen alle zu Gunsten der Heimmannschaft aus. 5:4 stand es so nach den ersten neun Partien.

Spannende Schlussphase

Spannend ging es auch in der zweiten Runde der Paarkreuze weiter. Die Ramsthaler Jürgen Neder und Alexander Ullrich drehten die Begegnung erneut. Als dann Papior beim Gesamtspielstand von 5:6 mehrere Matchbälle vergab und sein Duell gegen Manuel Kleinböhl nach fünf Sätzen schließlich verlor, schlug das Pendel allmählich in Richtung des Favoriten aus.

Einen fast identischen Spielverlauf gab es im folgenden Match zwischen Römmelt und Greubel. Auch Römmelt konnte einen Matchball nicht nutzen und musste sich nach fünf Sätzen geschlagen geben. „Hätten wir die zwei Siege geholt, hätten wir mindestens einen Punkt sicher gehabt“, ärgerte sich Klaus Räder. Zwar konnte Fynn Werner, der Jüngste in der Schwanfelder Mannschaft, dann auch noch sein zweites Einzel gewinnen. Abzuwenden war die dritte Saisonniederlage dennoch nicht mehr.

„Am Ende war Ramsthal der glückliche Sieger. Wenn wir in Bestbesetzung angetreten wären, wäre es für die Ramsthaler sehr eng geworden“, ist sich Klaus Räder sicher, der dennoch stolz auf das Gezeigte in der jetzt abgelaufenen Hinrunde ist. Fünf Siege konnte der SV einfahren – so viele wie in der gesamten Saison 2018/19. „Wir sind sehr zufrieden. Wir stehen derzeit im gesicherten Mittelfeld. Wenn uns das vor der Runde einer gesagt hätte, hätten wir das sofort unterschrieben“, so Räder. Der Abstand zum Spitzenreiter TSV Brendlorenzen II beträgt zwar nur vier Punkte, die Verbandsliga wäre laut Räder aber einige Nummern zu groß: „Die Bezirksoberliga macht richtig Spaß. Die Mannschaften sind von der Stärke her sehr ausgeglichen und wenn wir in unserer Bestbesetzung antreten, haben wir auch an jedem Spieltag die Chance, zu gewinnen.“

Punkte für Schwanfeld: Patrick Mothes/Detlef Römmelt 1, Fynn Werner 2, Peer Papior 1, Stefan Kirsch 1, Römmelt 1. Punkte für Ramsthal: Jürgen Neder/Manuel Kleinböhl 1, Michael Greubel/Karl-Heinz Herterich 1, Alexander Ullrich 2, Neder 2, Kleinböhl 1, Greubel 1, Herterich 1.

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