Fussball:

Comeback für Schiedsrichter Benjamin Brand

Seit der letzten Woche leitet der 30-Jährige wieder Spiele auf dem Rasen. Ein schwerer Bandscheibenvorfall hätte ihm fast die Karriere gekostet.
Schmal im Gesicht ist er geworden: Benjamin Brand beim Drittliga-Spiel zwischen Ingolstadt und Braunschweig am vergangenen Dienstag, 16. Juni.
Schmal im Gesicht ist er geworden: Benjamin Brand beim Drittliga-Spiel zwischen Ingolstadt und Braunschweig am vergangenen Dienstag, 16. Juni. Foto: Markus Fischer via www.imago-images.de

Nach einer mehr als zweijährigen Zwangspause hat Benjamin Brand sein Comeback als Fußball-Schiedsrichter auf dem Rasen gegeben. Der 30-Jährige aus Unterspiesheim, der für den FC Schallfeld pfeift, leitete in der vergangenen Woche die Drittliga-Partie zwischen Bayern München II und dem FSV Zwickau. Am Dienstag war Brand bei der Drittliga-Partie zwischen Ingolstadt und Braunschweig wieder im Einsatz.

Regelmäßig im Kölner Videokeller im Einsatz

Der studierte Betriebswirt litt lange an einem schweren Bandscheibenvorfall, der auch ein Karriere-Ende als Schiedsrichter hätten bedeuten können. In der Bundesliga war Brand deshalb letztmals im März 2018 zum Einsatz gekommen. Seit Anfang 2019 hatte er immerhin regelmäßige Einsätze als Videoassistent im Kölner Zentrum.

Bei den Lehrgängen der DFB-Spitzenreferees war er regelmäßig dabei, konnte aber aufgrund seiner Erkrankung nicht das volle Programm absolvieren. Über die Dritte Liga soll er nun wieder an die Top-Spielklassen herangeführt werden. Brand war seit 2015 Bundesliga-Schiedsrichter, leitete bisher 35 Erstliga-Partien und galt als großes Talent. 

Weitere Artikel

Schlagworte

  • Unterspiesheim
  • Schallfeld
  • Hans Strauß
  • Betriebswirte
  • FC Bayern München
  • Karriere und beruflicher Werdegang
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!