Fußball: DFB-Pokal

Pokalabsage rechtswidrig? Misstöne zwischen Schalke und BFV

Die beim Landgericht München durch Türkgücü erwirkte einstweilige Verfügung gegen das Schweinfurter Startrecht im DFB-Pokal wird ein juristisches Nachspiel haben.
Noch ist das letzte Wort nicht gesprochen im Streit um das Pokalspiel zwischen Schalke 04 und dem FC 05 Schweinfurt. Der BFV hat Widerspruch angekündigt gegen das Urteil des Landgerichts München.
Noch ist das letzte Wort nicht gesprochen im Streit um das Pokalspiel zwischen Schalke 04 und dem FC 05 Schweinfurt. Der BFV hat Widerspruch angekündigt gegen das Urteil des Landgerichts München. Foto: ERGO Group
Das hat es in der 85-jährigen Geschichte des DFB-Pokal-Wettbewerbs so noch nicht gegeben: Keine 48 Stunden vor der für Sonntag, 15.30 Uhr, angesetzten Erstrunden-Partie zwischen dem FC Schalke 04 und dem FC 05 Schweinfurt hatte der FV Türkgücü München beim Landgericht München I eine einstweilige Verfügung erwirkt, die letztlich dafür sorgte, dass das Spiel am Freitagabend vom Deutschen Fußballbund (DFB) abgesagt wurde.