Hambach

Überraschungsstart reicht TSV Goßmannsdorf nicht

Der Goßmannsdorfer Timo Dünninger sorgt mit seinem Auftaktsieg für Aufsehen. Beeindrucken ließ sich der Favorit aus Hambach davon allerdings kaum.
Bezwang Christian Hasler zum Auftakt: Goßmannsdorfs Timo Dünninger (rechts)
Foto: René Ruprecht | Bezwang Christian Hasler zum Auftakt: Goßmannsdorfs Timo Dünninger (rechts)

TISCHTENNIS

Bezirksoberliga Männer Nord

TSV Goßmannsdorf – SpVgg Hambach 2:10
VfL Niederwerrn – TSV Waigolshausen 6:6
TSV Schwebheim – SV Langendorf abg.

1. (2.) SpVgg Hambach 2 2 0 0 19 : 5 4 : 0
2. (1.) TSV Waigolshausen 2 1 1 0 18 : 6 3 : 1
3. (3.) SV Ramsthal 1 1 0 0 7 : 5 2 : 0
4. (4.) VfL Niederwerrn 1 0 1 0 6 : 6 1 : 1
5. (4.) SV Langendorf 0 0 0 0 0 : 0 0 : 0
5. (4.) TSV Bad Königshofen IV 0 0 0 0 0 : 0 0 : 0
5. (4.) TSV Schwebheim 0 0 0 0 0 : 0 0 : 0
8. (8.) SV Schwanfeld 1 0 0 1 5 : 7 0 : 2
9. (9.) TSV Gochsheim 1 0 0 1 3 : 9 0 : 2
10. (10.) TSV Goßmannsdorf 2 0 0 2 2 : 22 0 : 4

TSV Goßmannsdorf – SpVgg Hambach 2:10 (12:33 Sätze)

Es ist schon reichlich ungewohnt, wenn ein Tischtennis-Spieltag nicht mit zwei Doppeln beginnt. Macht es doch einen besonderen Reiz aus, wenn gleich mit dem ersten Aufschlag acht Spieler an zwei Platten um die ersten Punkte spielen. In Zeiten von Corona, in denen Abstandhalten zur notwendigen Prämisse geworden ist, ist es nachvollziehbar, dass sich der Bayerische Tischtennisverband – nach langem Abwiegen – zur vorläufigen Aussetzungen der Doppelspiele entschlossen hat. Einen Überraschungsstart kann man an der Platte aber auch mal hinlegen, wenn es gleich Eins gegen Eins losgeht.

So geschehen beim Bezirksoberliga-Spiel des zweiten Spieltags zwischen dem TSV Goßmannsdorf und der SpVgg Hambach. Die Hausherren beendeten die vergangene (abgebrochene) BOL-Saison mit 15 Niederlagen und keinem einzigen Punktgewinn. In der Liga durfte der TSV trotzdem bleiben, weil kein Team von unten hochwollte. „Wir sind froh, das Experiment Bezirksoberliga noch ein Jahr angehen zu dürfen“, sagte TSV-Spieler Timo Dünninger. Der Auftakt am vorherigen Wochenende begann dann aber gleich wieder mit einer klaren 0:12-Klatsche gegen den Vorjahres-Achten TSV Waigolshausen.

Zum ersten Heimspiel der Saison sollte es für die tapferen Goßmannsdorfer weniger schmerzvoll werden. In der ersten Paarung erlebten die sechs Zuschauer in der Halle gleich einen echten Fünf-Satz-Krimi, den Dünninger gegen den Hambacher Hasler für sich entscheiden konnte. Anschließend glich Riedel für Hambach gegen Schätzlein aus. Doch noch nahm nicht alles den vorab erwarteten Verlauf. Auch im dritten Spiel des Abends konnte der Außenseiter den Favoriten noch einmal ärgern. Niki Abel besiegte Hambachs Renato Kalman in vier Sätzen. Anschließend machte das BOL-Topteam aus Hambach aber doch noch Ernst. Die restlichen Paarungen verliefen alle zugunsten der Gäste. Fünf davon glatt in drei Sätzen.

„Der Abend hat trotzdem Spaß gemacht“, meinte Dünninger. „Vor allem auch, weil wir endlich wieder vor Zuschauern spielen durften.“ Der TSV Goßmannsdorf zog sich achtbar aus der Affäre, muss aber nach zwei Spieltagen bereits wieder die rote Laterne hochhalten. „Wir hoffen, dass wir dieses Jahr mal einen Punkt holen“, so Dünninger.

Bedeutend größere Brötchen werden in Hambach gebacken. Die SpVgg macht sich gerade drauf und dran, einen Traumstart hinzulegen. Dem standesgemäßen Sieg in Goßmannsdorf ging ein überraschend deutlicher 9:3-Sieg beim letztjährigen Tabellennachbar Gochsheim voraus. Hambach möchte in dieser Runde ganz oben angreifen. Dabei helfen soll vor allem Einser Martin Riedel, der in der Vorsaison, als er mit der Familie noch in Köln lebte, nur gut die Hälfte der Spiele absolvieren konnte. Seit Sommer ist Riedel nun zurück in der Heimat und steht seiner Mannschaft voll zur Verfügung. „Martin ist jetzt bei jedem Training und Spiel dabei“, freute sich Teamkollege Andreas Volpert. „Das hat uns allen nochmal einen Schub gegeben und seine Leistungen sind auch besser geworden.“

Punkte für Goßmannsdorf: Timo Dünninger 1, Niki Abel 1. Punkte für Hambach: Martin Riedel 2, Roman Hoffmann 2, Stefan Emmerling 2, Andreas Volpert 2, Christian Hasler 1, Renato Kalman 1.

Ohne Patzer: Hambachs Stefan Emmerling
Foto: René Ruprecht | Ohne Patzer: Hambachs Stefan Emmerling
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