Berlin

SK-Toplaner Jenax: Können G2 oder Rogue in Playoffs schlagen

Jenax       -  Toplaner Janik „Jenax” Bartels steht mit SK in der europäischen LoL-Liga LEC direkt hinter den Top-Teams G2 Esports und Rogue.
Foto: Riot Games/dpa | Toplaner Janik „Jenax” Bartels steht mit SK in der europäischen LoL-Liga LEC direkt hinter den Top-Teams G2 Esports und Rogue.

Das League-of-Legends-Team von SK Gaming ist mit unerfahrenen Spielern in die aktuelle Saison der europäischen Liga LEC gestartet. In der vorletzten Spielwoche der regulären Saison steht die deutsche Mannschaft allerdings auf dem dritten Platz.

Im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur spricht Toplaner Janik „Jenax” Bartels über den Erfolg.

Frage: Nach einem mittelmäßigen Beginn ist SK derzeit auf einer Siegesserie. Überrascht es Sie, dass es so gut läuft?

Antwort: Unsere Erwartungshaltung war von Anfang relativ hoch. Wir haben uns das Team nicht zusammengestellt, um vielleicht in die Playoffs zu kommen, sondern um gegen die Top-Teams anzukommen. Das aktuelle Ergebnis ist daher schon relativ erwartet. Fünf Siege in Folge sind natürlich sehr gut für uns, aber wir haben uns schon gedacht, dass es ungefähr so laufen wird.

Frage: Warum ist SK derzeit so erfolgreich, obwohl es noch ein relativ neues Team ist?

Antwort: Wenn wir mehr Erfahrung hätten, könnten wir schon besser sein, aber wir machen trotzdem das Beste daraus. Unser Supporter Erik „Treatz” Wessén hat sehr viel Erfahrung damit, mit Rookies zusammenzuarbeiten und sie zu leiten.

Frage: In der letzten Frühlingssaison gelang es MAD Lions, mit einem aus Rookies bestehenden Team den späteren Sieger G2 Esports zu schlagen. Hat SK das Potenzial, ein Top-Team zu überraschen?

Antwort: Generell sind wir kein Team, das im frühen Spielverlauf gewinnt, sondern wir sind gut in Teamkämpfen. Gerade das ist eine wichtige Stärke, weil wir auch in Spielen, wo der Gegner früh vorne liegt, das Spiel drehen können, weil wir sehr in unseren Fähigkeiten in den Teamkämpfen vertrauen. Daher denke ich, dass wir gute Chancen haben, ein Team wie G2 oder Rogue in den Playoffs schlagen zu können.

Antwort: Sie haben vor einem Jahr auf der Midlane gespielt, sind dann aber auf die Toplane gewechselt. Wie schwierig war die Umstellung?

Antwort: Ich habe es mir einfacher vorgestellt. Auf der Toplane sind die Champion-Paarungen sehr bekannt. Wenn ich ein Spiel hineingehe, haben meine Gegner diese schon sehr häufig gespielt, ich spielte sie dagegen oft zum ersten Mal. Da passieren manchmal Dinge, die ich nicht hervorsehe, weil ich die Erfahrung nicht habe. Das war vor allem am Anfang ein Problem.

Frage: Das große Ziel am Ende der Saison ist die Weltmeisterschaft. Wie sehen Sie langfristig die Chancen von SK?

Antwort: Ich denke, dass wir sogar noch besser werden mit der Zeit. Wir haben eine kritische Atmosphäre im Team, sind sehr offen miteinander und sagen uns alles. Wenn jemand im Spiel Probleme hat, haben wir diese gelöst, anstatt einfach nur zu finden, was klappt. Gerade dadurch werden wir mit der Zeit immer besser. Im Sommer werden wir auf jeden Fall einen der vier Plätze erreichen können.

Zur Person: Janik „Jenax” Bartels (22) aus Hattingen in Nordrhein-Westfahlen ist seit 2019 im LEC-Team von SK Gaming. Zum Jahreswechsel blieb er als Einziger Teil der neuen Aufstellung.

© dpa-infocom, dpa:210305-99-702765/2

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