Darmstadt

SV Darmstadt 98: Bis zu vier Millionen Euro weniger im Etat

Rüdiger Fritsch       -  Erwartet für die kommenden Jahre schwerwiegende Folgen der Coronavirus-Pandemie für den Fußball: Rüdiger Fritsch, Präsident vom SV Darmstadt 98.
Erwartet für die kommenden Jahre schwerwiegende Folgen der Coronavirus-Pandemie für den Fußball: Rüdiger Fritsch, Präsident vom SV Darmstadt 98. Foto: Hasan Bratic/dpa

„Corona ist noch lange nicht vorbei”, sagte Fritsch in einem Mediengespräch. Niedrigere TV-Erlöse, fehlende Zuschauereinnahmen und sinkende Sponsoreneinnahmen führten dazu, dass ein Zweitligist wie Darmstadt in den kommenden Jahren 2,5 bis 4 Millionen Euro weniger im Etat habe. Vor diesem Hintergrund müsse man beim größten Etatposten ansetzen, den Ausgaben für Gehälter und Beraterhonorare.

Man habe zwar bei der Kaderplanung für die kommende Saison festgestellt, dass Spieler und Berater noch immer „ziemlich optimistisch unterwegs” seien. Er glaube allerdings, dass sich „dieses Rattenrennen” schon in dieser Transferperiode legen werde.

Die Hessen haben in den vergangenen Jahren laut Fritsch einige Rücklagen gebildet, auf die der Verein in der kommenden Saison zurückgreifen könne, um Lücken im Etat zu schließen. „Wir sind wirklich sehr stabil, und wir sind zukunftsfähig”, sagte Fritsch.

© dpa-infocom, dpa:200629-99-608750/2

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