Berlin

Löw: Erfolge mit Nationalteam keine „Selbstverständlichkeit”

Jogi Löw
Jogi Löw sieht Erfolge mit dem DFB-Team nicht als Selbstverständlichkeit an. Foto: Christian Charisius/dpa

„Die Jahre der Selbstverständlichkeit sind vorbei. Wir müssen uns alles neu und hart erarbeiten, Schritt für Schritt, mit Leidenschaft, Begeisterung und Überzeugung”, sagte der 59-Jährige im Interview der „Bild am Sonntag” und der „Welt am Sonntag”. Er forderte von seinem Team mit Blick auf die EM „Demut und Bescheidenheit”.

Bei dem Turnier im Juni und Juli dieses Jahres bestreitet Deutschland alle drei Gruppenspiele in München. „Ich bin gewiss nicht so arrogant zu sagen, dass es eine Selbstverständlichkeit ist, Gruppengegner wie Weltmeister Frankreich und Europameister Portugal nebenbei zu schlagen. Diese Mannschaften sind Weltklasse, sie sind über Jahre eingespielt - das müssen wir uns erst wieder erarbeiten”, mahnte Löw.

Ob er auch nach der EM 2020 Bundestrainer bleiben wird, ließ er offen. „Mein Vertrag sagt das. Aber natürlich lässt man sich als Trainer immer auch am sportlichen Erfolg messen”, sagte Löw, der am Montag seinen 60. Geburtstag feiert. Nach dem frühen Aus bei der WM 2018 habe er sich schnell zum Weitermachen entschieden: „Wir wollen zeigen, dass wir es besser können. Das ist eine enorme Motivation.”

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