Drohende Russen-Sperre: Rodler Langenhan winkt Medaille

Schon vor dem Start in Pyeongchang könnte Rodler Langenhan über seine erste Olympia-Medaille jubeln. Voraussetzung: Die Russen bleiben lebenslang gesperrt. Der Thüringer nennt die traurige Geschichte um die Dopingverstrickungen „verrückt”.
Andi Langenhan       -  Könnte schon vor dem Start der Winterspiele in Pyeongchang sich über eine Medaille freuen: Rodler Andi Langenhahn
Foto: Martin Schutt | Könnte schon vor dem Start der Winterspiele in Pyeongchang sich über eine Medaille freuen: Rodler Andi Langenhahn

Für Rodler Andi Langenhan ist es eine „verrückte Geschichte”. Schon vor dem ersten von insgesamt vier Läufen am 10. Februar im Olympic Sliding Centre in Alpensia weiß der Thüringer, ob er über seine erste Olympia-Medaille jubeln darf oder nicht. Denn der 33-jährige Polizeimeister aus Zella-Mehlis wäre der einzige Deutsche, der von der lebenslangen Doping-Sperre der Russen durch das Internationale Olympische Komitee (IOC) als Nachrücker profitieren würde. Langenhan war hinter Olympiasieger Felix Loch, Albert Demtschenko und Armin Zöggeler aus Italien Vierter geworden und könnte nach dem zu ...

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