Moskau

Russland spielt bei WM ohne Neustädter und Rausch

Konstantin Rausch
Fehlt im finalen WM-Aufgebot von Gastgeber Russland: Ex-Bundesliga-Profi Konstantin Rausch (r). Foto: Alexander Vilf/Sputnik

„Natürlich bin ich geschockt und enttäuscht. Ich bin hundertprozentig fit und war bereit, alles zu geben”, schrieb Neustädter in einer Reaktion. „Alles Beste dem Team und keine Verletzungen!”

Im Angriff nominierte Trainer Stanislaw Tschertschessow den Stürmer Artjom Dsjuba von Arsenal Tula, der zuletzt 2016 für die Sbornaja gespielt hatte. Außerdem sind Fjodor Smolow (Krasnodar) und Alexej Mirantschuk (Lokomotive Moskau) im Sturm gesetzt. Das Trio der Torhüter wird von Igor Akinfejew von ZSKA Moskau angeführt.

Die Verteidiger Neustädter und Rausch, die beide russlanddeutscher Herkunft sind, hatten in der Hoffnung auf Einsätze in der Sbornaja die russische Staatsbürgerschaft angenommen. Rausch wechselte deshalb im Januar vom 1. FC Köln zu Dynamo Moskau. Im März handelten sich die zwei Profis Ärger mit dem russischen Verband ein, als sie gegen die Absprachen im Trainingslager in einer Moskauer Disco feiern gingen.

Tschertschessow hatte seine Mannschaft in den vergangenen Tagen in Südtirol auf die WM vom 14. Juni bis 15. Juli vorbereitet, ein Testspiel gegen Österreich ging mit 0:1 verloren. Der letzte Test findet am kommenden Dienstag (5.6.) in Moskau gegen die Türkei statt, bevor im WM-Eröffnungsspiel Saudi-Arabien der Gegner ist.

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