WM-Qualifikationsspiele dürfen nicht im Irak stattfinden

Proteste
Die Sicherheitslage im Irak ist aufgrund von Massenprotesten gegen Korruption und Misswirtschaft seit Wochen höchst angespannt. Foto: Nabil Al-Jurani/AP/dpa

Zürich (dpa) - Aufgrund von Sicherheitsbedenken muss die irakische Fußball-Nationalmannschaft ihre beiden WM-Qualifikationsspiele am 14. und 19. November in einem anderen Land austragen.

„Der irakische Nationalverband wurde gebeten, einen neutralen Ort vorzuschlagen”, teilte der Weltverband FIFA mit. Der Irak wollte die Partien gegen Iran und fünf Tage später gegen Bahrain in Basra austragen, wo am 10. Oktober ein 2:0 gegen Hongkong gelungen war.

Die Sicherheitslage im Irak ist aufgrund von Massenprotesten gegen Korruption und Misswirtschaft seit Wochen höchst angespannt. Nach UN-Zählung wurden seit dem 25. Oktober mindestens 97 Menschen getötet und Tausende verletzt. Erst am Dienstag setzten Sicherheitskräfte bei einer seit Tagen laufenden Sitzblockade in der Hafenstadt Umm Kasr scharfe Munition und Tränengas gegen Demonstranten ein. Mindestens vier von ihnen kamen Augenzeugen zufolge am Dienstag ums Leben.

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