WÜRZBURG/SCHWEINFURT

Wir sind Weltmeister! Riesenjubel in Mainfranken

Deutschland ist Fußball-Weltmeister - und steht kopf. Auch in Mainfranken waren deshalb die Fans am Sonntagabend außer Rand und Band.
Weltmeister: Was 11 Jungs aus einer Stadt machen - Vom Kiliani-Festzelt bis zur Sanderstraße - Würzburg stand am Sonntagabend kopf. So feierte die Stadt den lang ersehnten WM-Triumph.

 
Nach dem 1:0 Sieg der deutschen Nationalmannschaft im WM-Finale gegen Argentinien waren die unterfränkischen Fußballfans nicht mehr zu halten. So jedenfalls schildert es die Polizei in ihrer Zusammenfassung der Geschehnisse in der Nacht.

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Promi-Umfrage

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Tausende jubelten demnach auf der Straße - ohne gravierende Zwischenfälle. Es kam allerdings zu einigen Anzeigen wegen Körperverletzung.
 
   


Am meisten los war in Würzburg.  Dort gab es neben dem Public Viewing in den Posthallen (2800 Menschen) im Kiliani-Festzelt für etwa 4500 Fans eine überdachte Möglichkeit zum gemeinsamen Mitfiebern mit der deutschen Mannschaft.

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Autocorso der Weltmeister

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Public Viewing Zauberberg

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Public Viewing Sanderstrasse Teil 2

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Public Viewing Posthalle Teil 2

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Autocorso der Weltmeister

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In der Jubelmeile Sanderstraße ging am späten Abend nichts mehr. Schätzungsweise 10.000 Fans hatten sich dort versammelt. Die Menschenmasse staute sich bis in die Augustinerstraße. Die Polizei geht von 1000 Autos im obligatorischen Korso aus.

Vereinzelt wurden nach Spielende Kanonenschläge oder bengalische Feuer gezündet, jedoch wurde dabei niemand verletzt. Ein betrunkenes Mädchen (15) musste in Gewahrsam genommen und ihren Eltern übergeben werden, sie hatte etwa 0,77 Promille intus, so die Polizei.

In Schweinfurt waren nach Schätzungen der Beamten 5000 meist friedliche Fans in der Innenstadt zusammengekommen. Ein alkoholisierter Autofahrer wurde nach einem Unfall angezeigt, bei dem ein Fußgänger leicht verletzt worden war.

Bei der Roth Brauerei wurden über 2000 Menschen gezählt. Dort stürzte ein Betrunkener und musste mit einer Schulterverletzung ins Leopoldina-Krankenhaus gebracht werden.

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WM-Finale

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"Geil, einfach nur geil!" - das war auch unter Fußballfans in Gerolzhofen (Kreis Schweinfurt) zu hören. In der Stadt und im Umland gab es beim Jubeln kein Halten mehr.

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Gewinn der Fußball-WM 2014

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In Bad Kissingen kamen am Berliner Platz etwa 50 Autos und 500 Fans zusammen. In Sand a. Main (Kreis Haßberge) war die Polizei auch wegen des Weinfestes verstärkt im Einsatz. Rund 3500 Menschen jubelten dort - ohne nennenswerte Zwischenfälle.

Nicht so friedlich blieb es im benachbarten Hammelburg. Dort zündeten mehrere Gäste auf dem Weinfest Feuerwerksraketen. Eine Rakete landete auf dem Dach eines Anwesens am Marktplatz, so dass die Feuerwehr anrücken musste. Das Dach wurde beschädigt, so die Polizei.

Des Weiteren gerieten mehrere junge Männer gegen 1 Uhr in Streit. Einer der Männer verletzte einen anderen Mann mit einer abgebrochenen Bierflasche am Bein. Alle Beteiligte waren erheblich betrunken.

In Karlstadt/Main kam der Jubel auf den Straßen erst langsam in Gang, aber dann waren auch dort die Fans nicht mehr zu halten.

In Kitzingen waren in der Kaiserstraße über 300 Menschen zum Feiern gekommen, der Korso umfasste etwa 100 Autos. Auch dort blieb es friedlich.

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Public Viewing Bleichwasen

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In Aschaffenburg zogen nach dem Spiel etwa 6000 Fußballfans zum Kreisel an der Citygalerie und verwandelten ihn "in ein Emotionszentrum", wie es die Polizei nennt. Allerdings wurde hier und da Pyrotechnik gezündet, so dass sechs Strafanzeigen wegen versuchter Körperverletzung und sechs Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten erstellt werden.

Nach 1:30 Uhr begannen die Menschen wieder abzuwandern. Ab 3 Uhr konnte mit dem Reinigen der Straße begonnen werden, um 3.30 war der Kreisel wieder für den Verkehr freigegeben.

Im Rahmen der Korsos in der Innenstadt mit etwa 1000 Autos kam es zu einem Auffahrunfall. Ein Mensch wurde dabei leicht verletzt. Am Elsenfelder Kreisel hatten sich etwa 200 Fahrzeuge und 400 Teilnehmer zum Jubeln eingefunden.

In Miltenberg waren es im Bereich Mainstraße, Burgweg und Luitpoldstraße etwa 150 Autos und 500 Menschen. In Nürnberg trafen sich die Fans nach dem Spiel in der Nähe des Hauptbahnhofs zum Jubeln. Am Flughafen hatten sich fast 20 000 Menschen das Spiel angeschaut, in Niederbayern besuchten nach Polizeiangaben etwa 22 000 Fans Public Viewings. In Augsburg zogen rund 20 000 Leute durch die Innenstadt.
 

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Wo wir auch Weltmeister sind

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